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Elmshorner Nachrichten

18. August 2017 | 20:44 Uhr

Elmshorn : Finanzspritze für die neue Mitte

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Elmshorn bekommt vom Land sechs Millionen Euro Städtebauförderung. Geld fließt in Projekt Krückau-Vormstegen.

Elmshorn | Es ist das Zukunftsprojekt in Elmshorn überhaupt. Die Umgestaltung des Sanierungsgebiets Krückau/Vormstegen soll das Gesicht der City nachhaltig verändern. Noch läuft die Planung, doch von Land und Bund gibt es bereits jetzt Geld für das Vorhaben. Gestern hat das Kieler Innenministerium die Liste mit 24 Kommunen im Land veröffentlicht, die 2015 in den Genus der 47,9 Millionen Euro Städtebauförderung kommen. Elmshorn erhält sechs Millionen Euro - der mit Abstand größte Einzelposten auf der Liste des Ministeriums.

„Wir hatten genau diese Summe beantragt“, sagte der Elmshorner Bürgermeister Volker Hatje (parteilos). In die sechs Millionen ist der kommunale Finanzierungsanteil bereits eingerechnet: Zwei Millionen kommen vom Land, zwei Millionen vom Bund und zwei Millionen bringt Elmshorn selbst auf. „Unser Anteil fließt allerdings in einem Zeitraum von insgesamt fünf Jahren“, sagt Silke Faber, Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung.

Das Geld aus dem Fördertopf wird ausschließlich für das Projekt Krückau/Vormstegen verwendet. Es ist eines der größten städtebaulichen Vorhaben seiner Art in Schleswig-Holstein. „Einen großen Teil benötigen wir für Grundstücksankäufe. Vieles gehört schon der Stadt, doch es gibt noch einige Lücken“, sagte Silke Faber. Mit Hilfe der Fördermittel, sollen auch Straßenarbeiten im Bereich Osterfeld/Schloßstraße vorangetrieben werden. Darüber hinaus wird Geld für weitere Planungen benötigt, zum Beispiel für den Architektenwettbewerb zum geplanten Rathausneubau am Buttermarkt.

In den kommenden Jahren sollen im Sanierungsgebiet zwischen Krückau und Reichenstraße in dem auch die leerstehenden Knechtschen Hallen stehen, völlig neue Strukturen entstehen. Viele Gebäude werden entstehen. Alte Bausubstanz soll mit Leben gefüllt werden. Im Quartier sollen Gewerbeflächen, Wohnungen und Kulturstätten entstehen. Elmshorns neue Mitte könnte so zum Anziehungspunkt für Gewerbetreibende, Serviceunternehmen und Familien aus der ganzen Region werden. Die Verwaltung steht in den Startlöchern. Einen genauen Fahrblan für die Umgestaltung des Areals will Amtsleiterin Silke Faber in den politischen Gremien im September vorstellen.

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erstellt am 27.Aug.2015 | 16:00 Uhr

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