Feuerwehr zeigt, was sie kann

Die Kameraden der Feuerwehr Westerhorn zeigten am Tag der offenen Tür, wie sie im Ernstfall eine eingeklemmte Person aus dem Auto befreien.  Foto: wittmaack
Die Kameraden der Feuerwehr Westerhorn zeigten am Tag der offenen Tür, wie sie im Ernstfall eine eingeklemmte Person aus dem Auto befreien. Foto: wittmaack

Hunderte Besucher beim Tag der offenen Tür in Westerhorn / Rettungsübung und Fackelumzug

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06. September 2011, 08:24 Uhr

Westerhorn | Die Feuerwehr Westerhorn hatte am Sonnabend zu einem "Tag der offenen Tür" eingeladen. Rund ums Feuerwehrhaus standen diverse Kinderspiele auf dem Programm, Hungrige konnten sich mit selbst gemachtem Kuchen und Torten stärken, und am Nachmittag zeigten die Kameraden der Wehr anhand einer Übung, wie sie ein im Auto eingeklemmtes Unfallopfer befreien. Wer wollte, konnte im Feuerwehrauto ein paar Runden drehen oder das Blumenrad drehen. Am Abend setzte der traditionelle Fackelumzug mit dem Feuerwehrmusikzug Hohenaspe und dem Spielmannzug Hörnerkirchen den Schlussakkord.

Die Brandbekämpfer nutzten den Feuerwehrtag für eine gelungene Eigenwerbung. Gegründet wurde die Westerhorner Wehr - wie übrigens alle Wehren im Amt Hörnerkirchen - im Jahr 1890. Bis 1975 firmierte sie unter dem Namen Feuerwehr Westerhorn/Bokelseß, danach wurde Bokelseß in Brande-Hörnerkirchen eingemeindet. 30 Gründungsmitglieder traten ihr umgehend bei, "Heute haben wir 31 aktive Kameraden, darunter eine Kameradin", erklärte Wehrführer Kay Sierk.

Auch der Nachwuchs scheint gesichert. Rund 30 Jungen und vier Mädchen üben aktuell in der gemeinsamen Jugendwehr von Hohenfelde, Bokel und Westerhorn für das spätere Aktivendasein.

Für den Ernstfall ist die Westerhorner Wehr gut bestückt. Im Gerätehaus stehen ein Mercedes Löschfahrzeug LF 8 (Baujahr 1983), ein VW T 4 Mannschaftstransportfahrzeug (Baujahr 1999), sowie ein Mercedes Löschfahrzeug LF 20/16, das erst 2010 seiner Bestimmung übergeben wurde.

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