Feuerwehr löscht Schuppen beim Horster Bürgermeister

Feuerwehr und Polizei waren wegen eines Brands auf dem Grundstück von Horsts Bürgermeister Jörn Plöger im Einsatz.
Feuerwehr und Polizei waren wegen eines Brands auf dem Grundstück von Horsts Bürgermeister Jörn Plöger im Einsatz.

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02. Juni 2020, 10:00 Uhr

Horst | Schreck am Pfingstsamstag für die Ehefrau von Horsts Bürgermeister Jörn Plöger: Hinter dem gemeinsamen Haus an der Straße Tamfort brannte es in einem großen Schuppen. Eine vorbei laufende Joggerin hatte den dichten Rauch bemerkt und Alarm geschlagen.

Bis zum Eintreffen der um 10.45 Uhr alarmierten Freiwilligen Feuerwehr Horst unternahmen ein Nachbar und ein zufällig anwesender Feuerwehrmann aus Westerhorn mit dem Gartenschlauch erfolgreich erste Eindämmungsversuche vor.

„Als wir ankamen, war eine starke Rauchentwicklung, aber keine offenen Flammen zu sehen“, sagte der Horster Wehrführer Jens Steenbock. Die mehr als 20 Einsatzkräfte gingen teilweise unter schwerem Atemschutz zum Löschen vor. „Wir haben dann von draußen und drinnen parallel daran gearbeitet“, so Steenbock, der zwei Strahlrohre vornehmen ließ.
Zudem öffneten Feuerwehrleute das Dach mit Brechwerkzeug und im weiteren Einsatzverlauf auch mit Sägen. Teilweise waren zwei Decken übereinander gebaut. Die Arbeiten zeigten schnell Wirkung: Ein Großteil des Schuppens blieb erhalten und auch der direkt davor abgestellte Wohnwagen kam ohne Schaden davon. Ein Auto hatte Plögers Frau noch rechtzeitig weggefahren.

Jörn Plöger selbst kam erst im Laufe der Löscharbeiten nach Hause. Er nahm das Geschehen gefasst auf, auch wenn er dem Schuppen erst vor Kurzem einen neuen Anstrich verpasst hatte. Er sei nur froh, das niemandem etwas passiert sei, sagte er. „Das ist glimpflich ausgegangen. Finanzielle Schäden lassen sich bezahlen“, so das Gemeindeoberhaupt.

Die Feuerwehr hatte einige Probleme, wegen der gesperrten Hauptstraße den etwas außerhalb gelegenen Einsatzort zu erreichen. „Die Umleitungsstrecken waren alle voll. Die Anfahrt war deshalb schwierig und langwierig“, sagte Wehrführer Steenbock, der mit dem Löscherfolg des zweistündigen Einsatz zufrieden sein konnte. Warum das Feuer ausgebrochen war, konnte er nicht sagen.

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