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Neue Gebührensatzung : Feuerwehr fährt 35.000 Euro ein

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Bilanz nach zwölf Monaten vorgelegt. In den ersten zwei Monaten 2014 schon 16 gebührenpflichtige Einsätze.

shz.de von
erstellt am 03.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Elmshorn | Die Stadt Elmshorn hat durch gebührenpflichtige Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr im vergangenen Jahr etwa 35.000 Euro eingenommen. Dies geht aus einer Mitteilung der Stadtverwaltung an die Politiker hervor. Die Gebührensatzung war zum 1. Januar 2013 in Kraft getreten. Von den insgesamt 626 Einsätzen der Feuerwehr im vergangenen Jahr waren 94 Einsätze – also nur 15 Prozent – gebührenpflichtig.

Dabei stellt die größte Anzahl der gebührenpflichtigen Einsätze der Fehlalarm einer Brandmeldeanlage dar (43 Einsätze). Eine technische Hilfeleistung wurde in 31 Fällen durchgeführt (zum Beispiel Lenzeinsätze oder auch die Befreiung von Personen aus Fahrstühlen). Weitere gebührenpflichtige Einsätze entstanden durch den Betrieb eines Kraftfahrzeugs (Brand, Verkehrsunfall) und durch sonstige Hilfeleistungen. In einem Fall konnte eine Brandstiftung nachgewiesen werden, so dass die entsprechenden Kosten für den Einsatz dem Verursacher auferlegt wurden.

Bis Ende Februar 2014 waren von den insgesamt 71 Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr Elmshorn 16 gebührenpflichtig, wobei in zwölf Fällen ein Fehlalarm einer Brandmeldeanlage der Grund für die Alarmierung war. Nur wenn eine Gefahr oder ein Schaden vorsätzlich verursacht wird, oder auch bei einer vorsätzlichen grundlosen Alarmierung der Feuerwehr sowie bei einem Fehlalarm einer Brandmeldeanlage werden Gebühren erhoben. Ansonsten sind Einsätze bei Bränden, der Befreiung von Menschen aus lebensbedrohlichen Lagen und Hilfeleistungen bei öffentlichen Notständen, die durch Naturereignisse verursacht wurden, gebührenfrei.

 

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