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Elmshorner Nachrichten

22. Oktober 2017 | 22:08 Uhr

Saisonstart in Elmshorn : Feier im Stadttheater

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Umfangreiche Sanierungsarbeiten wurden in Angriff genommen. Sparkasse Elmshorn unterstützt dieses Jahr mit 50.000 Euro.

shz.de von
erstellt am 09.Nov.2015 | 16:00 Uhr

Elmshorn | „Bei aller Kultur muss auch der Tresen stimmen“, befand Klaus Pannen. Dafür hat Pannens Verein, die Freunde und Förderer des Stadttheaters Elmshorn, mit finanzieller Unterstützung gesorgt. Er will gemeinsam mit der Stadt weitermachen mit der Erneuerung des Theaters: „Wir werden uns im nächsten Jahr gemeinsam um die Fassade kümmern“, kündigte Bürgermeister Volker Hatje an. Die Außenwände des Hauses sind teilweise schon saniert, als letzter Bauabschnitt sollen die Seite Klostersande und die Ecke Hafenstraße angegangen werden.

Auf dem neuen Tresen im Foyer, den der Förderverein vor zwei Jahren stiftete, standen Teller und Schüsseln parat: Die Theatergemeinschaft, Betreiberin des Theaters, hatte zum traditionellen Eröffnungsabend geladen. Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, Lokalpolitiker aus Elmshorn und Umgebung, Kulturpreisträger und Honoratioren wurden verwöhnt und zum Klönen animiert, damit sie weiter am guten Ruf des Hauses mitarbeiten. Klaus Pannen stellte das Elmshorner Theater in seiner kurzen Ansprache in eine Reihe mit Hamburger Bühnen.

Eine Aufführung gab es nach dem Büfett auch noch, „Die Blechtrommel“ nach Günter Grass. „Härtere Kost“ für Pannen, aber Bürgermeister Hatje erinnerte als Anlass an den Tod des Literaturnobelpreisträgers in diesem Jahr. Die Besucher des Stücks stutzten, als sie im Foyer auf die satten und zufriedenen VIPs trafen, aber schnell vermischten sich die Gruppen. Der Eröffnungsabend einen Monat nach Saisonstart wird seit Jahren von der Elmshorner Sparkasse bezahlt. In diesem Jahr gibt die Bank insgesamt 50.000 Euro ans Theater, erklärte der Vorstandsvorsitzender Thorsten Stockfleth.

Initialzündung der Sanierungsarbeiten im Theater war eine Großspende in Höhe von einer halben Million Euro vor einigen Jahren. Mit diesem Anschub nahmen der frisch gegründete Förderverein und die Stadt Großprojekte wie das Dach und die Fassaden in Angriff, das Foyer wurde mit neuem Tresen und neuen Türen frisch gestaltet, für Hörbehinderte steht eine Audio-Anlage zur Verfügung. Jetzt stehen noch der Rest der Fassade und die sanitären Anlagen auf der Agenda. „Das nächste Projekt wird die Bühnentechnik sein“, kündigte Klaus Pannen am Rand des Empfangs an.

Die halbe Million ist inzwischen aufgebraucht, der Förderverein wird voraussichtlich in kleineren Dimensionen denken müssen. Pannen hat schon eine wichtige Geldquelle im Visier: „Jetzt ist die Stadt dran.“

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