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Elmshorner Nachrichten

22. Oktober 2017 | 18:27 Uhr

Fehlalarme: Stadt kassiert 35 000 Euro

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Erste Bilanz nach Einführung der Gebührenordnung für Elmshorns Feuerwehr

shz.de von
erstellt am 08.Feb.2014 | 16:00 Uhr

626 Mal musste die Elmshorner Feuerwehr im vergangenen Jahr ausrücken. Für 94 Einsätze stellte die Stadt Elmshorn die angefallenen Kosten den Verursachern in Rechnung. Rund 35 000 Euro sind so an Gebühren zusammengekommen. Das ist die Bilanz für 2013 – das erste Jahr mit einer Gebührenordnung der Freiwilligen Feuerwehr.

Elmshorns Feuerwehrchef Stefan Mohr möchte angesichts der hohen Einnahmen der Stadt aber keine Panik unter den Elmshornern verbreiten. Sie sollen keinesfalls einen Anruf bei der Wehr scheuen. Mohr relativiert deshalb die abgerechneten Alarme. „Bei den 94 Fällen handelt es sich oftmals um Einsätze, die nicht nötig gewesen wären“, sagt Mohr. „Wir sind nicht dafür da, um Batterien in Rauchmeldern zu wechseln. Auch das Auspumpen eines mit Wasser vollgelaufenen Kellers gehört nicht zu den originären Aufgaben unserer Kameraden“, betont Mohr. Dafür gebe es Fachfirmen.

Besonders ärgerlich für die Kameraden der Wehr sind Fehlalarme von gewerblichen Brandmeldeanlagen. „Meist sind die Alarme darauf zurückzuführen, dass diese Anlagen oftmals nicht dem erforderlichen Stand der Technik entsprechen oder nur unzureichend gewartet werden“, erklärt Sybille Lamke von der Stadt Elmshorn. Insgesamt 43 solcher Einsätze hat sie im vergangenen Jahr abgerechnet. 32 Mal rückte die Wehr für kostenpflichtige Hilfeleistungen aus, 14 Mal half sie bei Kfz-Problemen und Unfällen und fünf private Alarme zogen einen Gebührenbescheid nach sich. Seite 3

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