zur Navigation springen
Elmshorner Nachrichten

21. Oktober 2017 | 09:33 Uhr

FDP will "schönen Rahmen" schaffen

vom

Elmshorner Liberale setzen auf bessere Betreuung, Wirtschaftsförderung, solide Finanzen und ein neues Rathaus mit Effekt

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

Elmshorn | Für die Liberalen in Elmshorn liegt die Latte sehr hoch. Bei der letzten Kommunalwahl 2008 erreichten die Kandidaten der FDP an der Krückau sensationelle 13,50 Prozent und damit sechs statt der bislang zwei Sitze im Stadtverordnetenkollegium. Heute, kurz vor der Kommunalwahl am 26. Mai, stehen die Zeichen in ganz Deutschland anders als vor fünf Jahren. Dennoch: Die Elmshorner FDP-Kandidaten sind zuversichtlich, wollen auch in der kommenden Wahlperiode mit möglichst großem politischem Einfluss das Geschehen in der Stadt mit gestalten.

Allen voran rührt Jens Petersen, Vorsitzender der FDP-Rathausfraktion und Spitzenkandidat, für die Liberalen die Werbetrommel. Der 49-Jährige ist ein auch im Kreistag erfahrener Kommunalpolitiker und seit 1990 in der FDP. Ihm zur Seite steht unter anderem Marcus Bartel. Der 38-Jährige ist als stellvertretender Vorsitzender der FDP in Elmshorn bei der Kommunalwahl auf Listenplatz 2 gesetzt - vor dem Stadtverordneten Uwe Hildebrandt. Bartel gehört zur Riege der jüngeren und neueren Aktiven in der FDP; der Vater zweier Kinder (acht und fünf Jahre alt) ist seit 2011 in der Partei.

"Wir wollen einen schönen Rahmen gestalten, damit die Menschen in Elmshorn gut leben können", sagt Petersen, als er gemeinsam mit Bartel das Programm der FDP für die kommenden fünf Jahre vorstellt. Dazu gehören für Bartel Änderungen bei der Betreuung des Nachwuchses in der Stadt. "Wir müssen weg von dem Vier-Stunden-Konzept bei den Kindertagesstätten", sagt er. Die FDP möchte flexiblere Betreuungszeiten in den Einrichtungen sowie eine verlässlichere und längere Betreuung in der Grundschule. "Die Betreuung darf zwischen Kita und Ganztagsschule in der Grundschule nicht unterbrochen werden", so Bartel.

Petersen hebt zwei wirtschaftliche Aspekte im FDP-Programm hervor: Das Glasfasernetz müsse in der Stadt ausgebaut werden. Dies gehöre zur Bestandspflege des Wirtschaftsstandortes. Außerdem sei ein schnelles Internet für die zunehmende Zahl von Heimarbeitsplätzen wichtig. "Ohne Breitbandnetz hat die Elmshorner Wirtschaft eine geschwächte Zukunftsperspektive", so Petersen. Und genau das wolle die FDP nicht.

Zweiter wichtiger Punkt für die FDP sei die wirtschaftliche Situation der Stadt an sich: "Bei allem müssen wir die Finanzlage im Auge behalten. Für uns hat es höchste Priorität, dass die Verschuldung nicht steigt", stellt Petersen fest, schränkt aber ein, dass notwendige Investitionen, die Werte schaffen, davon ausgenommen seien. Der Liberale verweist dabei auf den Schulbau und den Neubau des Rathauses. Bei der Planung eines neuen Verwaltungsgebäudes wollen die Elmshorner Liberalen zwei Dinge verwirklicht sehen: Der Neubau soll sowohl zur Belebung der Innenstadt führen, als auch eine Initialzündung für die Entwicklung im Sanierungsgebiet Krückau/Vormstegen sein.

Trotz der angespannten finanziellen Lage der Stadt soll nach Auffassung der FDP "das beeindruckende Kulturangebot in der Stadt" zum Beispiel mit dem Museum, dem Theater, der Volkshochschule oder auch der Musikschule "auf keinen Fall geschmälert werden". Dieses Angebot gehöre auch zur Stärkung des Standortes Elmshorn und zu dem besagten "schönen Rahmen", damit die Menschen in der Stadt gut leben können.

Das gesamte Kommunalwahlprogramm der FPD für die kommenden fünf Jahre ist im Internet unter www.fdpelmshorn.de, Unterpunkt Kommunalwahl 2013, nachzulesen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen