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Elmshorn : FDP stellt neuen Finanzplan für EMTV-Halle vor

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Nachdem im Sportausschuss die Fördermittel für den Elmshorner Bau verweigert wurden, hat nun die FDP-Kreistagsfraktion einen neuen Finanzierungsplan vorgestellt. Die Liberalen wollen Fördermittel aus K22-Ausbau dafür umlegen.

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erstellt am 03.Dez.2013 | 12:00 Uhr

Der Bau der EMTV-Halle bleibt weiter Zankapfel der Kreispolitik. Nun hat die FDP-Kreistagsfraktion ein neues Finanzierungskonzept für das Elmshorner Millionenprojekt vorgestellt, nachdem der Förderantrag von SPD und Grünen im Sportausschuss abgelehnt worden war. Die Liberalen wollen die Halle mit Fördermitteln aus dem Topf des geplanten Ausbaus der Kreisstraße 22 zwischen Uetersen und Tornesch realisieren. Die Pläne dafür stellte der FDP-Vorstand gestern Abend in Elmshorn vor.

Doch im Gegensatz zu den Plänen von SPD und Grünen will die FDP nicht nur den EMTV fördern – sondern auch die Anträge des FC Union Tornesch und des Elmshorner Ruderclubs. „Entweder alle drei bekommen Geld oder keiner“, sagt Klaus Bremer, Chef der FDP-Kreistagsfraktion.

Der FDP-Plan sieht Folgendes vor: In den kommenden drei Jahren sollen die drei Vereine pro Jahr eine bestimmte Summe aus dem K22-Fördertopf erhalten – im Falle des EMTV 175 000 Euro. Die Vereine sollen das Geld bekommen, wenn sie „den Nachweis für eine vollständige Finanzierung“ vorlegen, heißt es in der FDP-Vorlage für den Finanzausschuss. Ob die anderen Parteien dem FDP-Antrag zustimmen werden, ist noch unklar. „Die Grünen müssten eigentlich jubeln, die sind ja schon immer gegen den K22-Ausbau gewesen“, so Bremer gestern.

K22-Ausbau

Der K22-Ausbau soll nach Auskunft von Michael Zisack, Leiter des Fachdienstes Straßenbau und Verkehrssicherheit, etwa 30 Millionen Euro kosten  –von denen der Kreis die Hälfte übernimmt. Der Ausbau verzögert sich seit Jahren, ein Planfeststellungsbeschluss liegt immer noch nicht vor.

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