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Elvis rettet die Party : Faschingsparade in Elmshorn

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Im Sportlife Hotel stieg am Sonnabend die erste Elmshorner Faschingsparade. Nach einem schwierigen Start wurde die Nacht durchgetanzt.

Elmshorn | Zum ersten Mal lockt die Elmshorner Faschingsparade zur Großparty ins Sportlife Hotel. Das beliebteste Kostüm? Das eines Security-Mitarbeiters. Zumindest in den ersten Stunden, denn auch wenn kurz vor elf Uhr die euphorische Textzeile „Hey, was geht ab? Wir feiern die ganze Nacht!“ aus den Boxen dröhnt, kommt die Party nur schleppend voran.

Dracula tanzt zeitweise alleine auf der riesigen Tanzfläche, eine Gruppe Clowns beobachtet das einsame Treiben von der Bierzeltgarnitur am Rande aus, ein Indianermädchen besorgt sich an der Bar ein Getränk und nuckelt an einem penisförmigen Strohhalm. Dabei ist die Stimmung gar nicht schlecht. Die Partygäste lachen, feixen und wippen im Takt. Aber es sind nur wenige gekommen. Voller wird es auf der Tanzfläche nur langsam.

Das ändert sich etwas, als Shezad Eikmeier als Elvis-Imitator Shelvis die große Bühne betritt. Vorher hatte er auf einer kleinen Bühne im Eingangsbereich gesungen und seine Lieder etwa mit „Das ist ein Stimmungsgarant, da müssen alle mitmachen!“ angepriesen. Gut funktioniert hat das auf der Minifläche nicht. Dafür klappt es umso besser auf der großen Bühne. Die Tanzfläche füllt sich und ein paar Gäste trauen sich sogar zum falschen Elvis auf die Bühne. Zu „Viva Las Vegas“ formiert sich eine riesige Polonaise, bei der fast alle Partygäste mitmachen. „Viva Elmshorn“ dichtet Shelvis kurzerhand um.

Auch der nächste Entertainer kommt beim Partyvolk sehr gut an. Vollker Racho, der mit seinem Lied „Das rote Pferd“ auch bundesweit bekannt geworden ist, ist in Elmshorn schon länger ein Begriff. Etwa als Nachbar, denn der Sänger kommt von hier. Racho macht Musik im Mallorca-Party-Stil, eine Mischung aus Schlager und Elektro. Gesungen wird auf deutsch, die Texte sind sinnbefreit aber eingängig. Es wird gesungen, getanzt und getrunken. „Prost ihr Säcke“, schallt es von der Bühne; das Publikum antwortet mit „Prost du Sack!“.

Auch Racho schafft es, die Partygäste auf die Tanzfläche zu bringen. Zwar hatten die Veranstalter für viele Sitzgelegenheiten gesorgt, doch genutzt wurden diese nur wenig. Die Stimmung ist gut, nach dem schwierigen Start wird nun durchgetanzt. Das liegt vor allem an den Bühnenkünstlern, die eine mitreißende Performance abliefern. Bei den Besucherzahlen bleibt die Veranstaltung allerdings unter den Erwartungen zurück. Auf der Tanzfläche geht wild zu, doch sie ist nur bis zur Hälfte gefüllt.


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