Zugentgleisung in Elmshorn : Falsches Gleis – Ermittlungen der Bundespolizei abgeschlossen

Am 15. November entgleiste kurz hinter Elmshorn ein Zug.

Am 15. November entgleiste kurz hinter Elmshorn ein Zug.

Der Regionalzug war auf das Gleis geleitet worden, das grundsätzlich für die Fahrt nach Westerland genutzt wird.

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05. März 2018, 13:15 Uhr

Elmshorn | Nachdem am 15. November 2017 ein Zug im Bahnhof Elmshorn entgleiste, wurde die Bundespolizei durch die Staatsanwaltschaft Itzehoe mit den Ermittlungen betraut. Bahnunfallermittler, die am Unfalltag Aufzeichnungen sicherten und im Nachgang auch Zugpersonal und Bahnmitarbeiter vernahmen, kamen jetzt zu einem Ergebnis.

Der Regionalzug war auf das Gleis geleitet worden, das grundsätzlich für die Fahrt nach Westerland genutzt wird. Aufgrund der Bauarbeiten war dieses Gleis allerdings gesperrt, da die Weichenverbindung für die Fahrt Richtung Sylt erneuert werden sollte.

Es wurden bei dem Unfall drei Personen verletzt, davon eine Zugbegleiterin schwer. Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung wurden eingeleitet. Die Ermittlungen der Bundespolizei richteten sich gegen den Fahrdienstleiter, der im Verdacht steht, den Zug auf einen gesperrten Gleisabschnitt mit einem fehlenden Schienenstrang geleitet zu haben.

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