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Elmshorner Nachrichten

20. August 2017 | 16:04 Uhr

Es ist etwas faul im Monument House

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Comedy-Thriller „Zum Henker mit den Henks!“ mit der Gruppe „Die Wilde 13“ zweimal im Elmshorner Stadttheater

Die Elmshorner Theatergruppe „Die Wilde 13“ weicht erstmals von ihrem bisherigen Genre ab. Nach 22 Jahren Komödie treten die Laienschauspieler mit dem Comedy-Thriller „Zum Henker mit den Henks!“ von Norman Robbins im Elmshorner Stadttheater auf. Die Aufführungen finden am 8. März um 20 Uhr und am 9. März 2014 um 19 Uhr statt. Eine dritte Inszenierung ist für das Frühjahr in Klein Nordende in der Bürgermeister-Hell-Halle geplant.

Im Theaterstück wird auf die elegante Tour gemordet: Es ist etwas faul im Monument House, dem Sitz der Familie Henk. Der Anwalt Mortimer Crayle, der die verbliebenen sechs Familienmitglieder ins Haus geladen hat, um das Erbe aufzuteilen, spielt offensichtlich kein astreines Spiel.

Und da die Henks seit 400 Jahren dafür bekannt sind, jeden aus dem Weg zu räumen, der ihnen nicht passt, kommt es sehr schnell zu einem ausgesprochen fröhlichen und schwarzhumorigen Morden, in das auch scheinbar Unbeteiligte hineingezogen werden. Mit herrlich überdrehten Figuren, bösem Witz und vergiftetem Sherry werden immerhin acht Figuren im Laufe dieses Comedy-Thrillers auf sehr fantasievolle Weise beseitigt.

Das Stück war schon seit mehreren Jahren in der Warteschleife. Gescheitert ist es immer an der Besetzung, da die Theatergruppe nicht genügend Darsteller hatte. „Jetzt können wir es endlich umsetzen“, freut sich Torsten Schröder. Neu im Team der „Wilden 13“ sind die Elmshornerin Marion Elm und Claudia Linke aus Hamburg. Insgesamt an dem Stück beteiligen sich zwölf Gruppenmitglieder. „Um unsere gruselige Dekoration: Blut, Spinnweben und Mordinstrumente zu besorgen, nutzten wir die Halloweenzeit“, lacht Britta Hein, die als Athene Henk auf der Bühne zu sehen ist und zusätzlich auch dieses Jahr wieder die Regie führt.

Nachdem die Räumlichkeiten des Apollo für die Künstler nicht mehr als Proberaum zur Verfügung stand, fand die „Wilde 13“ zwei neue Spielstätten, an denen sie proben können. „Wir danken dem Elmshorner Jugendhaus Krückaupark, das uns ein neues Zuhause gegeben hat und dem Gemeindezentrum Klein Nordende, das für uns als Zweit-Proben-Location unersetzlich wurde“, sagt Torsten Schröder.

Aber trotz der neuen Räume wird, wie jedes Jahr, im Januar ein Probenwochenende in Hamburg stattfinden. „Da proben wir von morgens bis abends und haben sehr viel Spaß“, sagt Lars Hirschauer, der den Anwalt Mortimer Crayle spielt. Nicole Jessen ist als Inspizientin für den organisatorischen Ablauf der Vorstellung verantwortlich. Sie sorgt dafür, dass alles zwischen Kunst und Technik einwandfrei funktioniert. Da der Kartenvorverkauf in diesem Jahr bereits gut angelaufen ist, geht vielleicht der größte Wunsch der „Wilden 13“ in Erfüllung, einmal vor ausverkauftem Haus zu spielen.





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erstellt am 11.Jan.2014 | 16:00 Uhr

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