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Förderverein für MS Klostersande : Es fehlen noch 45.000 Euro

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Sollte der Verein die Kaufsumme nicht aufbringen können, müsste die „Klostersande“ Elmshorn wieder verlassen. In dem Fall erhalten die Spender ihr Geld zurück.

Die Ziele des Fördervereins „MS Klostersande“ sind klar: Der Kauf, Erhalt sowie die zukünftige Nutzung des letzten Binnenmotorschiffs Elmshorns als historisches und kulturelles Erbe der Hafenstadt. Um die Bemühungen der Vereinsmitglieder zu unterstützen, kann man Mitglied im Förderverein werden (jährlicher Beitrag 60 Euro für Privatpersonen und Vereine; 120 Euro für Unternehmen) oder Geld spenden. Es werden Spendebescheinigungen ausgestellt.

Was passiert aber mit den Spenden, falls dem Verein der Kauf der „Klostersande“ nicht gelingen sollte? „Wir gehen fest davon aus, dass wir mit Unterstützung der Elmshorner und hiesiger Unternehmen unser Ziel erreichen werden“, sagt Frank Lexau, Vorsitzender des Vereins. Allerdings fehlen noch genau 44.980 Euro – auch wenn für die Zeit nach dem Kauf, so Lexau weiter, bereits jetzt Förderungen und weitere Unterstützungen in Aussicht gestellt worden sind.

Das Geld bleibt in Elmshorn

Sollte der Verein die Kaufsumme wider Erwarten doch nicht aufbringen können und die „Klostersande“ Elmshorn wieder verlassen, beruhigt der Vereinschef die Spender: „Sie erhalten in diesem Fall ihr Geld zurück. Das hat der Vorstand einstimmig beschlossen.“ Anonyme Spenden oder gesammelte Geldbeiträge würden für gemeinnützige Zwecke in der Stadt eingesetzt und zum Beispiel an das Spendenparlament Elmshorn oder Kindergärten überwiesen. Doch an ein Scheitern des Projektes wollen der Vereinsvorsitzende, der beruflich Geschäftsführer des Autohauses Elmshorn ist, und seine Mitstreiter vom Förderverein gar nicht erst denken.

Außerdem immer wieder in der Diskussion: Wie soll das Schiff nach einem Kauf genutzt werden? Dazu gibt es zwar zahlreiche Vorschläge (zum Beispiel Kultur und/oder Gastronomie), aber die Vereinsmitglieder fahren in dieser Frage nach wie vor mit halber Kraft: „Ein Schritt nach dem anderen!“, zitiert Lexau die Devise der Förderer. Erst müsse die „Klostersande“ möglichst schnell in den Besitz des Vereins übergehen.

Plan: Workshop zur Nutzung

Diesbezüglich steht seit dem ersten Tag der Vereinsgründung im Juli 2013 auch fest: Es soll eine Nutzung des Schiffes gemeinsam mit den Elmshornern erarbeitet werden. Angedacht ist, einen offenen Workshop zu dem Thema durchzuführen wie es ihn in Elmshorn bereits für die Projekte „Hafen“ und Umbau „Bahnhof/Bahnhofsumfeld“ gab.

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erstellt am 31.Jan.2014 | 12:00 Uhr

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