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Elmshorn : Erste Fahrradstreifen auf dem Steindamm

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Umgestaltung der Langelohe wird auf 2015 verschoben. Engpass beim Rad- und Fußweg am Mühlendamm wird entschärft.

Elmshorn | Nach dem Ellerndamm kommen nun auch Fahrradstreifen auf den Steindamm. Zurzeit bringt eine von der Stadt beauftragte Fach-Firma die Markierungen auf die frisch gedeckte Straße auf. Die Einrichtung der geplanten Fahrradstreifen auf Langelohe zwischen Mühlendamm und Kreisel ist hingegen auf das kommende Jahr verschoben worden.

Erst vor drei Wochen hatte die Stadtverwaltung auf der Straße Steindamm/Mühlenkamp eine dünne Asphaltdeckschicht in Kaltbauweise auftragen lassen und so die Voraussetzung für eine gleichmäßige, gut befahrbare Straßendecke für Kraftfahrzeuge und Fahrräder geschaffen. Nach der Aushärtezeit können nun die Markierungen aufgetragen werden, erklärt Ellen Unger, Verkehrsexpertin in der Elmshorner Stadtverwaltung.

Mit einer gestrichelten Schutzstreifen-Markierung wird nun – vorausgesetzt das Wetter bleibt trocken – zwischen der Hamburger Straße und dem Gooskamp beidseitig ein etwa 1,50 Meter breiter Teil der Fahrbahn für Radfahrer abgetrennt; zwischen Gooskamp und Mühlendamm werden die Streifen sogar bis zu 2,25 Meter breit und ebenfalls mit Fahrrad-Piktogrammen gekennzeichnet. Autofahrer dürfen diese Schutzstreifen nur im Bedarfsfall und ohne Gefährdung des Radverkehrs überfahren; das Parken ist auf dem Streifen verboten. Der bisher vierspurige Steindamm wird auf zwei Fahrspuren für Kraftfahrer eingeschränkt. An der Kreuzung zur Hamburger Straße sind es aber mit dem Abbieger Richtung Hainholz drei Spuren. Die Rad- und Gehwege auf beiden Seiten des Steindamms bleiben erhalten.

Die Markierungen werden etwa 25.000 Euro kosten, weitere bauliche Maßnahmen noch einmal etwa 9000 Euro. Dazu gehört unter anderem die Absenkung von Bordsteinen. So können Radfahrer zukünftig auf den Radfahrstreifen Richtung Mühlenstraße noch die Ampelanlage bei der Einmündung der Straße Langelohe auf einer roten Furt passieren und werden dann über abgesenkte Bordsteine auf den Radweg des Mühlendamms geführt. Radfahrer müssen sich, wenn sie auf Schutzstreifen unterwegs sind, nach den Ampeln für den Autoverkehr richten, wenn nicht spezielle Lichtzeichen für Radler vorhanden sind.

Mühlendamm: Gefahr verringert

Im weiteren Verlauf des Mühlendamms wird zurzeit noch ein Gefahrenpunkt baulich entschärft: Bei der Einmündung zum Krückauwanderweg unterhalb der großen Rotbuche werden Fußgänger und Radfahrer bislang weit aus dem Blickfeld der (abbiegenden) Autofahrer geführt. Außerdem führte die konfuse Verkehrsführung dort auch oft zu Konflikten zwischen Fußgängern und Radfahrern. Jetzt wird der Radweg ohne Verschwenkung gerade entlang der Fahrbahn geführt.

Der geplante Ausbau der Straße Langelohe mit Fahrradstreifen wird hingegen in diesem Jahr nicht mehr ausgeführt. Notwendige Absenkungen an Kantsteinen sind noch nicht umgesetzt. Die Stadt möchte sich letztlich mit Sicht auf den nahenden Winter nicht der Gefahr von Bauverzögerungen durch schlechtes Wetter aussetzen. Der Umbau im Rahmen des Velorouten-Konzeptes Elmshorns soll deshalb im Frühjahr 2015 erfolgen. Wie auf den meisten Straßen im Elmshorner Stadtgebiet ist auch auf Langelohe – einschließlich dem Kreisverkehr – das Fahrradfahren auf der Fahrbahn erlaubt.

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erstellt am 13.Nov.2014 | 16:17 Uhr

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