zur Navigation springen
Elmshorner Nachrichten

23. August 2017 | 08:51 Uhr

Elmshorn : Erfolgreiche erste Ehrenamtsmesse

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Freiwilligenarbeit: Unverzichtbares Gut für die Gesellschaft. Markt der Möglichkeiten mit mehr als 30 Vereinen und Verbänden.

Elmshorn | „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ – mit diesem bekannten Erich-Kästner-Zitat eröffnete Stadtrat Dirk Moritz Elmshorns erste bunte Vereinsmesse, den „Markt der Möglichkeiten“, am gestrigen Sonntag im Hainholzer „Haus der Begegnung“ (HdB). Mehr als 30 Vereine, Verbände, Initiativen und ehrenamtliche Organisation aus der Krückaustadt stellten dort ab 11 Uhr ihre Arbeit bis ins Detail vor und erläuterten interessierten Bürgern sämtliche Möglichkeiten einer etwaigen aktiven Teilnahme an diesem kollektiven Engagement. „Mit dieser Vereinsmesse wollen wir das ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement der Bürger in seiner Vielfalt stärken, die Bedeutung dieses Engagements für die Gesellschaft und für die einzelnen Menschen in der Öffentlichkeit aufzeigen und somit zur Stärkung des Ehrenamtes beitragen“, lautete die Zielsetzung der Veranstaltung.

Stadtrat Dirk Moritz, der gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Beate Raudies (SPD) die Schirmherrschaft dieser „Ehrenamtsmesse“ innehatte, lobte in seiner Ansprache diese Initiative und kennzeichnete gleichzeitig das Wesentliche des ehrenamtlichen Handels: „Das Engagement aller Beteiligten an diesem ,Markt der Möglichkeiten’ finde ich sehr ermutigend. Es zeigt, dass das Ehrenamt seine Bedeutung nicht verloren hat.“ Das Gemeinwesen lebe davon, dass sich seine Bürger für die Gesellschaft engagieren. Freiwilligenarbeit sei dabei aber nicht nur ein anerkanntes und unverzichtbares Gut in der Gesellschaft, sondern auch weiter verbreitet, als oft angenommen. „Rund 22 Millionen Heranwachsende und Erwachsene engagieren sich in Deutschland in Vereinen, Wohltätigkeitsorganisationen, Arbeitskreisen und Selbsthilfegruppen. Sie halten die vielen Freizeitvereine am Leben, die für unsere Kultur so typisch sind, und machen es möglich, dass Sport tatsächlich im Verein am schönsten ist“, erklärte Moritz, der im Hinblick auf die Zukunft des Ehrenamts aber auch ein paar skeptische Anmerkungen vortrug. Er lobte zwar ausdrücklich die Intensität und Einsatzbereitschaft, mit der Jugendliche vielfach – vor allem im Sportbereich – ehrenamtlich tätig seien, dennoch mache er sich Sorgen um den ehrenamtlichen Nachwuchs. Der Grund: Viele Vereine beklagen gerade die fehlende junge Generation als Nachfolge in der Vorstands- und Vereinsarbeit. Umso wichtiger sei es, dass das Thema immer wieder in den Fokus gerückt werde – wie beim ersten „Markt der Möglichkeiten“ im HdB, einer Veranstaltung, die neben der eigene Präsentation der verschiedenen Vereine und Organisationen auch die Chance böte, auf die ganze facettenreiche Palette der Freiwilligenarbeit hinzuweisen und potenziell Interessierte zur Mitarbeit zu motivieren. Künstlerische Intermezzi mit „Klirrdeluxe“ sowie ein schmackhaftes „Chilli Con Carne“ rundeten die informative wie kurzweilige erste „Ehrenamtsmesse“ im HdB ab.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 10.Nov.2014 | 15:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen