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Elmshorn : Engere Verzahnung zwischen Schule und Wirtschaft

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Boje-C.-Steffen-Schule kooperiert erfolgreich mit „Drei-D Direktwerbung“.

Elmshorn | „Unsere Kooperation ist ein Gewinn für beide Seiten“ sind sich Jörg Probst, Geschäftsführer von Drei-D in der Daimlerstraße, und Wolfgang Neumann, stellvertretender Schulleiter der Boje-C.-Steffen-Gemeinschaftsschule (BCSG) am Koppeldamm, einig.

Seit Unternehmen und Schule vor zwei Jahren ihren Kooperationsvertrag schlossen, wurden eine Reihe von gemeinsamen Projekten realisiert. So wurden 3-D- Mitarbeiter zu schulischen Informationsabenden eingeladen, bei denen sie Infos zur Berufsorientierung gaben. Umgekehrt nahmen Schüler in der Daimlerstraße an Praktika teil, erforschten den Betrieb und traten bei einem Betriebsfest mit der Schulband auf.

Nun ist das neue „Bewerbungsprojekt“ auf gutem Wege die erfolgreiche Zusammenarbeit zu manifestieren. „Immer häufiger werden Online-Bewerbungen geschrieben“, erklären Petra Sternberg und Tobias Schulz, die als Ausbildungsbeauftragte bei Drei-D arbeiten. Doch welche Kriterien sind dabei zu beachten? Wie fällt eine Bewerbung angenehm auf? Da geht es um praktische Fragen wie Bilder oder Unterschriften einzuscannen sind oder im inhaltlichen, wie ein Lebenslauf formuliert und das eigene Profil optimal dargestellt wird.

Wolfgang Neumann, stellvertretender Schulleiter der BCSG, betritt, unterstützt durch die gesamte Deutschlehrer-Fachschaft, neue Wege des praxisorientierten Unterrichts. So „bewarben“ sich alle 75 Schüler des 10. Jahrgangs online bei Drei-D und wurden bei Feedbackrunden informiert, ob ihre Bewerbungen gut waren oder wo Nachbesserungen nötig sind. Da einige Schüler auch real an einem Ausbildungsjob bei Drei-D interessiert waren, kam es im Weiteren zu Vorstellungsrunden und letztlich sogar zu einem Ausbildungsvertrag für Schülerin Marie Guldbrandsen, die ab Herbst von der Schulbank an einen Schreibtisch bei Drei-D wechseln wird.

„Die Kooperation zwischen Schule und Betrieb ist sehr lebendig“, so Neumann und biete viele Möglichkeiten, das Berufsleben kennenzulernen. „Und wir zeigen Schülern, dass es wichtig ist sich rechtzeitig um Bewerbungsschreiben und Lehrstellen zu kümmern“, so Geschäftsführer Jörg Probst. Es ist eine Kooperation, von der beide Seiten partizipieren. „Denn wir haben die Chance, bei rückläufigen Auszubildendenzahlen, gute Bewerber fürs Unternehmen zu bekommen“, erklären Petra Sternberg und Tobias Schulz.

Unterstützt durch die Industrie- und Handelskammer wurden im Kreis Pinneberg bis jetzt 30 Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben geschlossen.

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erstellt am 13.Feb.2015 | 10:00 Uhr

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