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Elmshorner Nachrichten

22. Oktober 2017 | 04:58 Uhr

Elmshorn : Energie so günstig wie möglich

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Das eBay-Prinzip: Amtsausschuss Elmshorn-Land beschließt elektronische Auktion für Strom- und Gaslieferungen.

shz.de von
erstellt am 03.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Wie sollen künftig die Ausschreibungen für die Strom- und Gaslieferungen der Gemeinden des Amtes Elmshorn-Land aussehen? Können die Gas- und Strommengen gebündelt werden? Wie können die Ausschreibungen kostengünstig erfolgen und wie der beste Preis erzielt werden? Diese Fragen beantwortete während der Amtsausschusssitzung der Vertreter des kommunalen Beratungsunternehmens "Kubus", Harry Unger.

Unger erläuterte den Anwesenden, dass für die Gemeinde die Möglichkeit bestehe, gemeinsam Strom und Gas im Rahmen eines elektronischen Auktionsverfahrens auszuschreiben. Mit diesem Verfahren können die Strom- und Gaskosten der Gemeinden deutlich gesenkt werden, so Unger.

Fünf bis 14 Anbieter würden sich normalerweise an solch einer Ausschreibung beteiligen, erläuterte Unger und berichtete, dass es sich bei den Bietern meistens um Stadtwerke aus der Region handeln würde. Bei den Lieferanten handelt es sich um von "Kubus" geprüfte Unternehmen. Der "Kubus"-Vertreter erklärte, dass diese Ausschreibungsvariante für Strom- und Gaslieferungen mit dem Verfahren des Internetauktionshauses "ebay" vergleichbar sei.

"Kubus" würde im Rahmen dieses Verfahrens die gewünschte Strom- oder Gasmenge ausschreiben und interessierte Anbieter würden dann ihre Preise für diese Liefermenge nennen. Aus diesen Angeboten ergibt sich eine anonyme, nur "Kubus" bekannte Rangliste. Ihren jeweiligen Rang erfahren die Anbieter und können dann im Rahmen des Auktionsverfahrens den angebotenen Preis noch senken. Am Ende der Auktion steht schließlich der Preis für die gewünschte Menge Strom oder Gas fest. Dem muss dann kurzfristig ein Beschluss des Amtsausschusses oder der Bürgermeister folgen, um das jeweilige Angebot dann anzunehmen.

"Das ist eine interessante Materie", stellte Amtsvorsteher Thorsten Rockel anschließend fest. Das fand auch der Amtsausschuss und empfahl den Gemeindevertretungen einstimmig, diese Ausschreibungsvariante zu beschließen.

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