Bauarbeiten : Ende März können alle Brücken im Steindammpark wieder genutzt werden

Annika Markull und Uwe Forsthoff von der Stadt Elmshorn sind zufrieden. Zwei Brücken über die Krückau stehen schon.
Annika Markull und Uwe Forsthoff von der Stadt Elmshorn sind zufrieden. Zwei Brücken über die Krückau stehen schon.

Mit einem Spezialkran werden die Brücken dieser Tage über der Krückau in Position gebracht. Der Neubau kostet 528.000 Euro.

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15. März 2018, 17:15 Uhr

Elmshorn | Ganz langsam schwebt die fast 13 Meter lange und gut zwei Tonnen schwere Brücke vom Lkw-Anhänger in die Höhe. Mit einem Spezialkran wird sie über der Krückau in Position gebracht und dann geht es wieder langsam nach unten. Das Team ist eingespielt. Jeder Handgriff sitzt. Wenig später liegt die Brücke auf dem Betonfundament. Es ist die zweite Brücke, die an diesem Nachmittag im Steindammpark eingebaut wird. „Die übrigen zwei folgen nächste Woche“, sagt Annika Markull vom Flächenmanagement der Stadt Elmshorn. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Uwe Forsthoff hatte sie in den vergangenen Monaten die Bauarbeiten koordiniert. „Ende des Monats können alle Brücken im Park wieder normal genutzt werden“, sagt Forsthoff. Denn die während der Bauarbeiten in Mitleidenschaft gezogenen Wege müssen erst wieder hergerichtet werden.

Die Brücken im Steindammpark: Die alten Holzbrücken waren nach 30 Jahren Lebenszeit so marode, dass die Stadt sie abreißen musste. „Von Pilzen zerfressen“, sagt Forsthoff. Die schattigen und feuchten Bedingungen im Park förderten das Verrotten. Beim Material geht die Stadt deshalb neue Wege, setzt auf eine Konstruktion aus Aluminium. „Das hält 80 Jahre“, betont Forsthoff. Schmal und elegant sollen sie wirken. „Dabei sind sie sechs Zentimeter breiter als die alten Holzbrücken“, sagt Markull. Zwei Radfahrer könnten die Brücke gleichzeitig passieren.

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Die Stadt Elmshorn hat in den Neubau der Brücken 528.000 Euro investiert. 70.000 Euro Förderung kommen vom Bundesumweltministerium für die Mühlendammbrücke, da diese Teil des Radverkehr-Projektes „Eselsbrücke“ ist. Hiermit soll die Radnutzung attraktiver, der Kohlendioxidausstoß eingedämmt werden. Die neue Brücke in Richtung Mühlendamm soll laut Forsthoff schon früher wieder freigegeben werden. „Das ist eine wichtige Verbindung in Richtung Innenstadt für Fußgänger und Radfahrer.“

Die Bauarbeiten im Steindammpark hatten am 8. Januar begonnen. Einige Wegeverbindungen mussten gesperrt werden. Der Steindammpark konnte nur auf dem von Norden nach Süden verlaufenden Weg entlang der Bahngleise passiert werden. Der Zeitplan für den Neubau der Brücken konnte laut Forsthoff eingehalten werden. „Wir waren sogar etwas schneller als gedacht.“ Das hören die vielen Nutzer des Steindammparks bestimmt gern.

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