Partnerstadt Tarascon : Elmshorns Wurst in Frankreich beliebt

Grillwurst von der Krückau  wird auf dem Weihnachtsmarkt in Tarascon am Stand der Elmshorner Delegation verkauft.
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Grillwurst von der Krückau wird auf dem Weihnachtsmarkt in Tarascon am Stand der Elmshorner Delegation verkauft.

Beim Weihnachtsmarkt in der südfranzösischen Partnerstadt Tarascon ist der Stand von der Krückau ein begehrter Anlaufpunkt.

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11. Dezember 2014, 16:00 Uhr

Tarascon | Leichter Regen und zwölf Grad: Adventszeit in Elmshorns französischer Partnerstadt Tarascon in der Provence. Und bei den Temperaturen kommt auf dem Weihnachtsmarkt der Glühwein am Stand der Stadt Elmshorn nicht besonders gut an. Trotzdem herrscht bei den Frauen und Männern von der Krückau reger Andrang: Wurst geht immer, vor allem die Grillwurst aus Elmshorn.

Mittlerweile hat der Elmshorn-Stand auf dem Weihnachtsmarkt am Rhône schon Tradition, denn seit 17 Jahren gibt es dort das vorweihnachtliche Fest und insgesamt 14 Mal war eine Delegation aus der Norddeutschen Partnerstadt mit dabei. In Fischerhemden und mit roten Halstüchern bieten Rathausmitarbeiter und Mitglieder des Verkehrs- und Bürgervereins (VBV) dort Glühwein, Stollen, Köllnflocken und -kekse sowie eben Grillwurst von Döllinghareico an.

„Die Würstchen waren wieder der Renner“, berichtet Peter Jepsen, Partnerschaftsbeauftragter im Elmshorner Rathaus. Schon vor Ende des zweitägigen Marktes war die Wurst aus Elmshorn ausverkauft. Und Tarascons Bürgermeister Lucien Limousin berichtete der Delegation von der Krückau bei einem gemeinsamen Essen: Eine ganze Reihe von Bürgern hätten auch in diesem Jahr wieder im Rathaus angerufen, um sich im Vorwege zu vergewissern, dass es wieder einen Elmshorn-Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Tarascons Innenstadt gibt.

Neben Jepsen waren auch Barbara Moss von der Wirtschaftsförderung und Anke Laedtke aus dem Bürgermeisterbüro mit auf die fast 1500 Kilometer lange Reise in die Partnerstadt gegangen. Zudem als Marktbeschicker dabei: Der Partnerschaftsbeauftragte beim VBV, Karl Klapcia, und der ehemalige Büroleitende Beamte Elmshorns, Gerd Richter.

Spenden und Erlös für Kinderheim in Stargard

Der Besuch der Elmshorner Gruppe stand übrigens wie jedes Jahr ganz im Zeichen der Elmshorner Städtepartnerschaften: Der Erlös vom Weihnachtsmarktstand in Tarascon kommt komplett dem Kinderheim in Elmshorns polnischer Partnerstadt Stargard zugute. Und das ist nicht gerade wenig, denn die verkauften Produkte sind unter anderem von den Firmen Kölln und Döllinghareico gespendet worden.

Nach Stargard fährt wie immer in der Adventszeit eine Elmshorner Delegation eine Woche vor Weihnachten, um dort Geschenke und andere Spenden vorbeizubringen. Hier sind die Temperaturen zwar deutlich frostiger als in Tarascon, aber die leuchtenden Augen der Waisenkinder erwärmen die Herzen der Elmshorner alljährlich umso mehr.

A propos – wie der Franzose sagt – zwölf Grad auf dem Weihnachtsmarkt in Tarascon: Die Menschen aus der Partnerstadt verzichten trotzdem nicht auf ihre Eisbahn. Sie besteht allerdings energiesparend aus einer glatten Kunststofffläche.

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