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Ein Jahr Bundespolizei vor Ort : Elmshorns Bahnhof ist sicherer geworden

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ein Jahr nach Einrichtung der „Wache“ am Holstenplatz haben die Bundespolizei und Ole Schröder, CDU-Bundestagsabgeordneter des Kreises Pinneberg und für die Bundespolizei zuständiger Staatssekretär, eine positive Bilanz gezogen.

shz.de von
erstellt am 24.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Elmshorn | Der Elmshorner Bahnhof bleibt ein schwieriges Pflaster. Nach wie vor werden am Bahnhof und seinem Umfeld Straftaten verübt. Allein die Bundespolizei registrierte im vergangenen Jahr 23 Körperverletzungen in diesem Bereich. Dennoch ist der Elmshorner Bahnhof dank des Einsatzes von Bund, Stadt und Bahn insgesamt sicherer geworden. Zu diesem Schluss kommt der CDU-Bundesabgeordnete Ole Schröder, der als Staatssekretär im Bundesinnenministerium für die am Bahnhof tätige Bundespolizei zuständig ist. Seit einem Jahr ist die Bundespolizei mit einer „Wache“ am Bahnhof Elmshorn präsent.

Der Elmshorner Bahnhof gehört zum Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Flensburg. Und an deren Statistik lässt sich erkennen, dass Elmshorn im vergangenen Jahr keineswegs ein besonders krimineller Ort war. Lediglich bei den Körperverletzungen liegt die Stadt mit 23 relativ weit vorn. In Pinneberg wurden lediglich 16 Körperverletzungen registriert, in Wedel sogar nur fünf. In Neumünster wurde allerdings 35 Mal geschlagen und getreten. Die meisten dieser Straftaten geschehen nach Polizeierkenntnissen unter Alkoholeinfluss. Das Fazit der Beamten: „Eine polizeiliche Präsenz und das konsequente präventivpolizeiliche und repressive Einschreiten bei erkannten Störungen und Straftaten sind weiterhin unabdingbar.“

Diebstähle registrierte die Bundespolizei 2013 hingegen in Elmshorn gerade einmal acht (sieben in Pinneberg, keinen in Wedel, 23 in Neumünster). Schwerpunkt sind die Fernzüge aus dem Süden, in denen besonders ältere Menschen Opfer von Taschendieben werden. Auch schlafende Reisende werden laut Polizei häufig beraubt. Aufgrund von Videotechnik in den Zügen steige aber die Aufklärungsquote.

Besonders deutlich macht sich nach Ansicht Schröders der schwerpunktmäßige Einsatz der Bundespolizei in Elmshorn bei Sachbeschädigungen und Graffiti-Schmierereien bemerkbar. Gerade einmal fünf Sachbeschädigungen wurden 2013 in der Krückaustadt registriert, je 13 in Itzehoe und Pinneberg, keine in Wedel. Auch bei den Schmierereien war Elmshorn im vergangenen Jahr mit zwölf Taten das Schlusslicht in der Bilanz der Bundespolizeiinspektion. Schlimmer war es in Wedel (29 Taten) und Pinneberg (25). Ole Schröder hatte sich dafür eingesetzt, dass die Bundespolizei am Bahnhof eine „Wache“ bekommt. „Ich freue mich sehr, dass der Elmshorner Bahnhof nun sicherer geworden ist“, sagte er.

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