zur Navigation springen

Elmshornerin stellt Sandberg-Wohnprojekt in Kiel vor

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Aus den Händen der schleswig-holsteinischen Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) hat die Elmshornerin Beate Krupski in Kiel als freiwillig Engagierte ein Zertifikat entgegengenommen. Die Vorsitzende des Elmshorner Vereins für selbstbestimmtes Wohnen am Sandberg hatte mit weiteren 21 Frauen und Männern während eines viertägigen Lehrgangs eine Zusatzqualifikation für Ehrenamtliche erlangt und dabei unter anderem die Themen wie Projektentwicklung, Pressearbeit oder auch Vernetzung bearbeitet. Krupski stellte im Sozialministerium auch das Elmshorner Projekt vor.

„Menschen, die sich freiwillig engagieren sind eine Stütze unserer Gesellschaft. Durch Qualifikationen werden sie gestärkt“, sagte die Sozialministerin als sie die Zertifikate überreichte und stellte dabei fest, dass ein Großteil der teilnehmenden Engagierten bereits in ihren jeweiligen Städten und Gemeinde in bürgerschaftlichen Projekten eingebunden sei. „Sportvereine, soziale Einrichtungen, Nachbarschaftshilfen oder Besuchsdienste in Krankenhäusern wären ohne bürgerschaftliches Engagement schwer vorstellbar“, so Alheit.

Damit Bürger für anspruchsvollere Aufgaben im Ehrenamt gestärkt werden, veranstaltet der Paritätische Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein den Schulungskursus unter dem Titel „Vom Brauchen und Gebraucht werden“. Der Lehrgang ist Teil des seit 2013 bestehenden Projektes „Bürgernetzwerke für Schleswig-Holstein“, das gemeinsam vom Sozialministerium und dem Wohlfahrtsverband durchgeführt wird. Finanziell wird das Projekt vom Generali Zukunftsfonds unterstützt.

„Das Ziel des Projektes ist die Initiierung und Begleitung von Nachbarschaftsnetzen im Land. Es geht darum, Menschen zusammenzubringen, damit diese Projekte umsetzen können. So zum Beispiel, dass Menschen – auch wenn sie älter oder hilfsbedürftig werden – in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können“, so der Leiter des Referats Bürgerschaftliches Engagement beim Paritätischen Wohlfahrtsverband, Holger Wittig-Koppe. Weiter will das Projekt die Vermittlung generationsübergreifender, inklusiver Unterstützungsleistungen und die Vernetzung von Menschen und Initiativen erreichen.

Wie es aus dem Sozialministerium in Kiel heißt, sei die Zahl der Menschen, die grundsätzlich bereit sind, sich bürgerschaftlich zu engagieren, in den vergangenen Jahren recht konstant geblieben und in Schleswig-Holstein überdurchschnittlich hoch. Zu den selbstlosen Gründen für ein freiwilliges Engagement für andere komme, so die Sozialministerin, oftmals hinzu, dass die Tätigkeit von den Engagierten als sinnstiftend und erfüllend empfunden werde. Dabei komme es darauf an, das Richtige für sich zu finden. Das dürfte übrigens in Elmshorn nicht schwer fallen, denn das Spektrum des ehrenamtlichen Engagements an der Krückau ist sehr umfangreich.


>www.selbstbestimmtes-wohnen
-elmshorn.de


zur Startseite

von
erstellt am 22.Mai.2014 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen