zur Navigation springen

Verkaufsoffener Sonntag : Elmshorner shoppen trotz Regen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Viel los in der Königstraße, jede Menge Regenschirme bewegten sich durch die Fußgängerzone.

shz.de von
erstellt am 06.Apr.2014 | 17:10 Uhr

Elmshorn | Die Cafés mit Sitzplätzen drinnen waren voll, die Parkplätze auch. An den Tischen im Freien blieben viele Plätze leer, unter Markisen klumpten sich Passanten zusammen. Einige Unverdrossene trotzten dem Wetter und setzten sich in Anoraks draußen zu Kaffee oder Bier hin, notfalls in eine Decke gehüllt und auf alle Fälle unter einen Regenschutz. Immer wieder kamen am verkaufsoffenen Sonntag Schauer ’runter und machten das Shopping ungemütlich.

Trotzdem: In der Königstraße war viel los, jede Menge Regenschirme bewegten sich durch die Fußgängerzone. Auf dem Alten Markt bot das Rote Kreuz Erbsensuppe an, daneben warb eine Frau im rosa Hasenkostüm für ein Fitnessstudio. Einige Stände mit Snacks buhlten um Kunden, ein Tanzclub und die Brücke informierten über ihre Arbeit, eine Frau verkaufte Tupperdosen. Jannes Blume brachte mit seinem Schirm Frohsinn in den trüben Nachmittag, und als Papa ihm ein Eis spendierte, war seine Welt in Ordnung. „Wir bummeln nur, um uns die Zeit zu vertreiben“, sagte Vater Michael Blume. Sie seien nicht auf Shoppen aus, sondern wollten ein paar Leute treffen.

„Viele gucken einfach mal durch“, hatte Helga Sittek beobachtet. Sie arbeitet als Verkäuferin im Kinderladen Flair. Dort verlief die erste Hälfte des verkaufsoffenen Sonntags „schleppend“, kommentierte Kollegin Sonja Chen. Vor allem Jacken seien gefragt. Warum so wenig los war, dazu fiel den Verkäuferinnen keine Antwort ein; zumal der Sonnabend bei gleichem Wetter „super“ war. Svea Schneider, stellvertretende Filialleitung in der Buchhandlung Heymann, freute sich dagegen über ihr volles Geschäft im CCE. Neue Gesichter und Stammkunden fand sie zwischen Regalen, viele kamen mit der Familie: „Viele Leute, die einfach nach Herzenslust stöbern, ’reinblättern, es genießen, Zeit zu haben.“ Drei davon waren die Blancks aus Kiebitzreihe. „Ohne zeitlichen Druck einkaufen, in der Woche geht das gar nicht im Moment“, sagte Simone Blanck. Im Buchladen suchte die Familie Radwanderkarten; Vater und Tochter hatten gerade Fahrräder gekauft. Außerdem hatte der Teenager Kleidung gekauft: Kleider, Hosen und Blusen. Kay Blanck nutzte den verkaufsoffenen Sonntag gern: „Es ist entspannter, loszugehen.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen