Beliebtes Trinkspiel : Elmshorner Flunkyball-WM 2015: Werfen, rennen und... trinken

Spannender Moment bei der Flunkyball-Weltmeisterschaft 2015 für die Akteure und Zuschauer gleichermaßen: Wird die Flasche getroffen oder nicht?
1 von 2
Spannender Moment bei der Flunkyball-Weltmeisterschaft 2015 für die Akteure und Zuschauer gleichermaßen: Wird die Flasche getroffen oder nicht?

Das auch als Bierball bekannte Spiel ist beliebt – natürlich auch an Himmelfahrt. In Elmshorn waren 40 Teams am Start.

shz.de von
15. Mai 2015, 16:00 Uhr

Elmshorn | Trotz bewölktem Himmel und mäßigen Temperaturen um zehn Grad Celsius pilgerten rund 400 Jugendliche am Himmelfahrtstag in den Elmshorner Krückaupark hinter der Elsa-Brändström-Schule (EBS). Der Grund: Auf dem Gelände zwischen dem dortigen EBS-Teich und dem Krückaustadion fand die jüngste Ausgabe der „Elmshorner Flunkyball-Weltmeisterschaft“ statt.

Das auch als „Bierball“ bekannte Spiel, höchstwahrscheinlich bei einem der größeren Rock-Festivals a la „Wacken-Open-Air“ entstanden, erfreut sich mittlerweile einer immer größer werdenden Beliebtheit – und das bereits in mehreren europäischen Ländern. Kein Wunder also, dass ab 12.30 Uhr insgesamt 40 Teams an den Start gingen - mit Teilnehmern unter anderem aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Dänemark. „Eben aus der ganzen Welt“, wie ein Mitglied des Freundeskreises der „Elmshorner Flunkyball-WM“ betonte.

Mindestens vier Mitglieder musste jede Mannschaft aufweisen und ein Startgeld von fünf Euro entrichten, dann stand dem Spaß, bei dem es auf Geschicklichkeit, Schnelligkeit und vor allem fassungsfreudigen Kehlen ankam, nichts mehr im Wege. Auf mehreren Spielfeldern rangen dann männliche, weibliche und gemischte Teams, darunter „Die Zeugen Jevers“, „Die Schönen und das Bier“, „Dynamo Tresen“ und das „Team Modus“, ums Weiterkommen und natürlich die Gunst der Zuschauer, die sich nahezu ausnahmslos in Feierlaune befanden und ihre Favoriten jeweils begeistert anfeuerten.

Rund um das aktive Kampfgeschehen machte sich Festival-Atmosphäre breit: Es wurde gegrillt, geklönt, gelacht und rockige Musik gehört – allerdings in moderatem Rahmen, denn die Nachbarschaft sollte an diesem Feiertag nicht allzu sehr gestört werden. Das Veranstaltungsgelände wurde aus diesem Grund außerdem von anliegenden Privatgrundstücken mit Absperrbändern deutlich getrennt und mit Dixie-Toilleten versorgt.

Darüber hinaus wurden „Müllpausen“ eingelegt, die den feucht-fröhlichen Wettkampf kurzfristig unterbrachen und zum gemeinschaftlichen Müllsammeln einluden. „So können wir dafür sorgen, dass bereits während des Turniers das Müllaufkommen klein gehalten wird“, verriet ein Mitglied des Organisationsteams.

Doch damit nicht genug: Der Pfandflaschenerlös floss dem Verein „Viva con Agua“ zu, der sich für die Verbesserung der Trinkwasserversorgung und Verfügbarkeit sanitärer Anlagen in Entwicklungsländern einsetzt.

Flunkyball: Bei Youtube gibt es zahlreiche Videos darüber, wie das Ganze abläuft - ein Beispiel:

<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/kD2q_lH4BOM?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
 

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen