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Interkulturelle Wochen : Elmshorn wirbt für mehr Toleranz

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

„Wer offen ist, kann mehr erleben“ lautet das Motto der Veranstaltung. Vom 7. bis 20. September feiert Elmshorn multi-kulti.

Mit verschiedenen Veranstaltungen und Festen soll während den "Interkulturellen Wochen" für Toleranz geworben werden. Gastgeber ist der Stadtteilverein Hainholz. „Das passt sehr gut. In diesem Stadtteil ist der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund sehr hoch“, sagte Allegra Tekleab, Integrationsbeauftragte der Stadt Elmshorn, bei der Vorstellung des Programms.

Der Auftakt der „Interkulturellen Wochen“ ist diesmal in das Stadtteilfest Hainholz eingebettet. Wenn dieses am Sonnabend, 7. September (13 bis 17 Uhr), zu Ende geht, startet das Multi-Kulti-Programm. Viele Einrichtungen haben sich wieder zusammengeschlossen, um ein abwechslungsreiches Angebot zu gestalten. Mit dabei sind auch viele neue Institutionen. Das Jugendhaus Krückaupark, die Awo-Kita „Hi-Ha-Hermann“, die Bayram-Moschee, der Verein Raduga, die Stadtbücherei, die Gemeinde Zum Guten Hirten und das Forum der Vielfalt sind das erste Mal dabei. „Die Menschen sollen sich begegnen und miteinander, nicht nur übereinander reden“, sagte Kerstin Thiel von der Arbeiterwohlfahrt.

Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auch auf Angeboten für Kinder. „Wir wollen schon in jungen Jahren das Bewusstsein für Toleranz wecken“, sagte Tekleab.

Bei den „Interkulturellen Wochen“ gehe es nicht nur darum, auf deutscher Seite für Toleranz zu werben. „Auch die Migrantengruppen untereinander sollen sich besser kennenlernen und sehen wie viele verschiedene Menschen mit Migrationshintergrund in Elmshorn leben“, sagte Elwira Flohr vom Diakonieverein Migration.

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erstellt am 03.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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