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Immer schön fair bleiben : Elmshorn will Nachhaltigkeit und Fair Trade in die Bildungslandschaft integrieren

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Zusammen mit den Volkshochschulen aus Elmshorn und Wedel und Dr. Ernst Dieter Rossmann, dem bildungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, schmiedet der Elmshorner Verein Weltladen Top 21 jetzt konkrete Pläne, mehr Nachhaltigkeit in die Bildungslandschaft einzubringen.

Elmshorn | Nachhaltigkeit und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen werden immer bedeutender. Zusammen mit den Volkshochschulen aus Elmshorn und Wedel und Dr. Ernst Dieter Rossmann, dem bildungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, schmiedet der Elmshorner Verein Weltladen Top 21 jetzt konkrete Pläne, mehr Nachhaltigkeit in die Bildungslandschaft einzubringen. Schon seit mehreren Jahren fördert die Aktiv-Region Pinneberger Marsch und Geest Projekte zum Thema. Elmshorn ist wegen seiner Größe nicht Mitglied, aber dennoch Kooperationspartner der Aktiv-Region. Bis vorerst 2020 läuft das Projekt.

Das Ziel sei eine Kooperation zwischen Schulen, außerschulischen Bildungseinrichtungen und Institutionen. Denn bisher setzten die Aktiv-Regionen in Schleswig-Holstein ihren Schwerpunkt auf Bauprojekte und ähnliche Investitionen.

„Die ganze Bildungsbiografie soll angesprochen werden“, so Rossmann. Es sollen nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene und Lehrkräfte mit eingebunden werden. Eine Vernetzung der Volkshochschulen sei bereits gegeben. Sie seien offen für eine Kooperation – auch mit außerschulischen Einrichtungen. Nun müsse die Zusammenarbeit intensiviert werden.

Der Weltladen Top 21 arbeitet bereits erfolgreich mit Schulen zusammen. Mit der Einrichtung von Schülerweltläden in Schulen fördert er ein stärkeres Bewusstsein von Nachhaltigkeit bei Schülern. Das Ludwig-Meyn-Gymnasium in Uetersen beispielsweise ist in Zusammenarbeit mit dem Weltladen zur „Fair Trade School“ geworden. Ein Fair-Trade-Laden versorgt die Schüler in den großen Pausen mit fair gehandelter Schokolade, Tee oder anderen Waren. Diese Verkaufsarbeit soll in Zukunft um die theoretischen Ansätze des Fair Trade und der Nachhaltigkeit erweitert und den Schülern vermittelt werden.

Die eine zentrale Frage

Langfristige Kooperationen stehen ganz oben auf der Wunschliste der Bildungsinitiative. Einzelne Projekttage oder Informationsveranstaltungen soll es aber auch weiterhin geben. Rossmann stellt allerdings die Frage in den Mittelpunkt: „Wie kann man neue Ideen so gestalten und zusammentragen, dass es eine längere Zusammenarbeit gibt?“ Schwerpunkte liegen dabei auch auf der Weiterbildung von Lehrkräften und Betreuern und auf der Einbindung des Themas in die Ganztagsbetreuung, Kindergärten oder Kurse der Volkshochschulen.

Neben der Etablierung und thematischen Erweiterung der Fair-Trade-Läden an anderen Schulen haben Albert und Ursula Röhl vom Weltladen auch schon andere Ideen: Regelmäßige Unterrichtseinheiten und Projekte an Schulen, Beiträge zu Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer und auch eine Zusammenarbeit mit dem Hausfrauenverband. Es gehe darum, „dass die Köpfe aktiv werden und jeder nicht nur in seinen eigenen Topf guckt“, sagt Albert Röhl.

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erstellt am 25.Aug.2015 | 16:00 Uhr

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