Timm-Kröger-Sportplatz : Elmshorn sucht Impulse für die neue multifunktionale Spiel- und Sportfläche

Der Sportplatz der Timm-Kröger-Schule wird kaum genutzt, aus diesem Grund sollen dort ein Wohngebiet, eine Kita und eine Freifläche entstehen.

Der Sportplatz der Timm-Kröger-Schule wird kaum genutzt, aus diesem Grund sollen dort ein Wohngebiet, eine Kita und eine Freifläche entstehen.

Das Nutzungskonzept für Timm-Kröger-Sportplatz steht fest. Eine Arbeitsgruppe soll Ideen für Sportfläche entwickeln.

shz.de von
25. Mai 2018, 12:00 Uhr

Elmshorn | Wohnbebauung, eine neue Kindertagesstätte sowie eine öffentliche Spiel- und Sportstätte: So sieht der Kompromiss für die künftige Nutzung des Timm-Kröger-Sportplatzes an der Hermann-Weyl-Straße aus, den alle Fraktionen mittragen können. Monatelang wurde um die Verwendung des etwa 9000 Quadratmeter großen Grundstücks gerungen. Denn der Sportplatz wird schon lange nicht mehr von der Grundschule und den Vereinen genutzt.

Spiel- und Sportfläche für Jung und Alt

Mit der etwa 2200 Quadratmeter großen Bewegungsfläche betritt die Stadt Neuland. „Das ist neu in Elmshorn“, betonte Marius Munk aus dem Amt für Stadtentwicklung im zuständigen Ausschuss. Multifunktional soll die Spiel- und Sportfläche sein. Für Jung und Alt geeignet. Genutzt von den Jungen und Mädchen der angrenzenden Kita sowie den Bewohnern des gesamten Quartiers. „Es soll eben nicht nur ein einfacher Bolzplatz werden“, betonte Munk. Sein Vorschlag, ein Nutzungskonzept durch eine Arbeitsgruppe erarbeiten zu lassen, wurde angenommen. Vertreter des Kinder- und Jugendbeirats, des Seniorenbeirats und der Stadtverwaltung werden ein Papier erarbeiten und der Politik präsentieren. Dann soll sich auch klären, wie hoch das Investitionsvolumen für die Realisierung des Vorhabens ist.

„Diese Bewegungsfläche ist eine gute Idee, ein spannendes Experiment“, betonte der CDU-Abgeordnete Andreas Hahn. Er regte an, weitere Freiflächen des Quartiers in die Planungen mit einzubeziehen – unter anderem die Freifläche der Timm-Kröger-Schule sowie die Hartzsche Wiese im Liether Wald. Eine Lärmschutzmaßnahme zur Abgrenzung der Spielfläche ist laut Munk nicht nötig, da es sich bei dieser Bewegungsfläche nicht um eine Sportanlage, sondern um eine öffentliche Grünfläche handelt.

Etwa drei Millionen Euro für eine neue Kita

Für die geplante Kita samt Außenareal ist eine Fläche von etwa 1540 Quadratmetern vorgesehen. Die Kosten werden auf zirka drei Millionen Euro geschätzt. Im Süden des Gebiets sind zurzeit fünf Grundstücke für die Errichtung von Doppel- und Einzelhäusern vorgesehen. Diese Planung ist allerdings noch vorläufig und kann sich ändern. Die Erschließung soll über die Hermann-Weyl-Straße erfolgen.

Mehr Wohnbebauung gleich mehr Verkehr: Diese Gleichung fürchten auch Anwohner. Sie regten an, die Erschließungsstraße als verkehrsberuhigte Zone auszuweisen. Der Grünen-Abgeordnete Sven Herrmann schlug vor, in dem neuen Quartier eine Spielstraße festzulegen. Eine Entscheidung über die Verkehrsführung fällt im Stadtentwicklungsausschuss.

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