Klinikum : Elmshorn ist die Hochburg der Selbsthilfe

Assistenzarzt Mario Lieberei zeigte Ursula Kleinert die korrekte Handhabung bei einer Herzdruckmassage.  Foto: pe
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Assistenzarzt Mario Lieberei zeigte Ursula Kleinert die korrekte Handhabung bei einer Herzdruckmassage. Foto: pe

6. Selbsthilfetag lockte viele interessierte Besucher in das Foyer des Regio-Klinikums Elmshorn.

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16. April 2013, 09:03 Uhr

Elmshorn | "Selbsthilfegruppen übernehmen die große Aufgabe, das Lebensumfeld zu fördern. Betroffene können offen Nöte austauschen. Der Gedankenaustausch wird befreiend und das Gefühl, nicht allein zu sein, ist unbezahlbar", sagte Kreispräsident Burkhard E. Tiemann während der Eröffnung. Der sechste Selbsthilfetag in Elmshorn stand unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark" und wurde erstmals im Foyer des Regio-Klinikums Elmshorn ausgerichtet. Im Kreis Pinneberg gibt es derzeit 150 Selbsthilfegruppen, 120 allein in Elmshorn. "Elmshorn ist die Hochburg der Selbsthilfe", sagte der Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann und hob den Selbsthilfetag als eine Möglichkeit der Begegnung hervor, die Mut mache.

An mehr als 30 Ständen stellten Gruppen und Institutionen ihre Hilfeangebote vor. Zusätzlich hatten die Besucher die Möglichkeit, interessante Vorträge zu Gesundheitsthemen im Roten Pavillon zu verfolgen oder beispielsweise ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen und die korrekte Herzdruckmassage an einer Puppe ausprobieren. "Ich war erstaunt, wie schnell man die richtigen Handgriffe vergessen hat", sagte die Elmshornerin Ursula Kleinert. "Ich bin mit der Resonanz zufrieden. Insbesondere ist mir aufgefallen, dass die Besucher gezielt gekommen waren, um sich zu informieren. Die gesamte Atmosphäre war angenehmer für Aussteller und Besucher, als die Jahre zuvor in der Marktpassage", sagte Organisator Rudolf Rump.

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