zur Navigation springen
Elmshorner Nachrichten

23. August 2017 | 02:56 Uhr

Elmshorn investiert in Kindertagesstätten

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Bis 2018 sollen 140 neue Krippen- und Elementarplätze entstehen

Einen Krippenplatz in Elmshorn zu ergattern, ist nicht einfach. Für dieses Jahr sind längst sämtliche Plätze belegt. Und die Wartelisten der Kindertagesstätten sind lang. Die Stadt weiß, dass sie nachbessern muss – und tut es auch. In den nächsten Jahren soll kräftig investiert werden, um die Versorgungsquote zu verbessern.

Mit einer Zahl von 200 Krippenplätzen erreicht Elmshorn bei etwa 1350 Kindern im Alter bis drei Jahren lediglich 15 Prozent. Nur mit Hilfe von Tagespflegepersonen packt die Stadt die vom Bund geforderte Krippen-Quote von 35 Prozent. Bei den älteren Kindern im Elementarbereich sieht es mit 1518 Plätzen bei 1562 Kindern im entsprechenden Alter wesentlich besser aus. Aber auch hier soll investiert werden. Bis 2018 plant die Stadt, insgesamt etwa 140 neue Kita-Plätze einzurichten, 40 davon 2016.

Noch in diesem Jahr werden die evangelischen Kitas Stiftskirche und St. Nikolai in einem Neubau an der Stiftskirche in der Fritz-Reuter-Straße zusammengelegt. In diesem Zusammenhang sollen eine neue Elementargruppe für Drei- bis Sechsjährige mit 20 Plätzen und zwei neue Krippengruppen für Unter-Dreijährige mit 20 Plätzen entstehen. Heike Rosemann, Leiterin des Amtes für Kinder und Jugend der Stadt, wartet noch auf die Zustimmung des Kreises, deshalb stehen konkrete Termine für den Bau noch nicht fest. Die bisherige Kita Stiftskirche wird abgerissen und fast am gleichen Standort wieder aufgebaut, während die Nikolai-Kita sich nicht mehr eignet und geschlossen wird.

Bei der Kita der Lebenshilfe in der Käthe-Mensing-Straße ist in diesem und im nächsten Jahr eine Sanierung und Erweiterung geplant. Es soll zwei neue Krippengruppen mit insgesamt 20 Plätzen und möglicherweise auch eine neue Elementargruppe geben. Einzelheiten hängen auch in diesem Fall von der Genehmigung des Kreises ab. Rosemann hofft, dass die Krippenplätze 2017 zur Verfügung stehen werden.

Nach ihrer Vorstellung sollen außerdem sechs Gruppen mit 80 neuen Plätzen beim Umbau der Paul-Dormann-Schule entstehen. Im weitgehend verwaisten Gebäudekomplex will die Stadt eine Kita eröffnen. Dafür muss allerdings zunächst ein Träger ausgeschrieben und das Gebäude kindergartengerecht umgebaut werden (wir berichteten). Den Projektbeschluss will die Politik noch in diesem Jahr verabschieden. Der Umbau soll für den Haushalt 2017 angemeldet und die neue Kita im Jahr 2018 eröffnet werden. Seite 3

zur Startseite

von
erstellt am 02.Feb.2016 | 12:41 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen