300.000 Euro Investition : Elmshorn erweitert die Stöpenzufahrt

Die bestehende Zufahrt zur Kruck (rechts) wird stillgelegt. Die Stadt erweitert im Gegenzug die Stöpenzufahrt (links), die nach Fertigstellung als neue Hauptzufahrt genutzt werden soll.
Die bestehende Zufahrt zur Kruck (rechts) wird stillgelegt. Die Stadt erweitert im Gegenzug die Stöpenzufahrt (links), die nach Fertigstellung als neue Hauptzufahrt genutzt werden soll.

Die Zufahrt zur Kruck befindet sich in einem desolatem Zustand. Der neue Weg führt durch den Deich.

shz.de von
28. August 2018, 12:00 Uhr

Elmshorn | Die Deichüberfahrt ist in einem so desolatem Zustand, dass die Gefahr besteht, dass die ganze Straße auf die darunter verlaufende Bundesstraße 431 kracht. Keine Frage: Die Stadt Elmshorn muss handeln. Doch eine Sanierung der Zufahrt zur Kruck würde Elmshorn mehr als eine Million Euro kosten.

Günstigere Lösung

Im Ausschuss für kommunale Dienstleister präsentierte Christina Schötzow, Chefin der Stadtentwässerung, jetzt eine Lösung, die für die Stadt wesentlich günstiger ist. Es wird eine neue Zufahrt geschaffen. Kosten: zirka 300.000 Euro. „Dann kann die bisherige Zufahrt zur Kruck stillgelegt werden“, betonte Schötzow. Sie würde in Zukunft nur noch als Notzufahrt genutzt werden. Die Politik segnete das Vorhaben ab. Mit den Bauarbeiten soll im kommenden Jahr begonnen werden. Der Deich- und Hauptsielverband Krempermarsch hat den Plänen der Stadt Elmshorn im Rahmen der jüngsten Deichschau zugestimmt.

Für die neue Zufahrt muss die bestehende Deichstöpe – die verschließbare Deichdurchfahrt – ausgebaut werden. Denn die Durchfahrtsbreite beträgt aktuell nur 2,10 Meter. Das ist zu schmal für die Fahrzeuge der Stadtentwässerung und des Betriebshofes, die das Gelände ebenso nutzen wie der Abwasserzweckverband und die DLRG. Da es sich um städtische Flächen handelt, muss Elmshorn für den Ausbau der Stöpenzufahrt keine neuen Grundstücke hinzukaufen.

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