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SPD diskutierte im „Kranhaus“ den Stadtumbau : Elmshorn - die Stadt baut an der Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Ministerpräsident Torsten Albig ist am heutigen Freitag „Im Winkel“ zu Gast.

shz.de von
erstellt am 18.Sep.2015 | 17:30 Uhr

Elmshorn | Die SPD Elmshorn veranstaltet zurzeit eine „besondere Woche“, in der sie kommunal- und landespolitische Themen aufgreift. Die jüngste Veranstaltung im „Kranhaus“ galt dem Umbau Elmshorns in dem Bereich der erweiterten Innenstadt rund um die Krückau. Als Referenten konnten die Sozialdemokraten Bürgermeister Volker Hatje gewinnen. Der Bundestagsabgeordnete und Ortsvereinsvorsitzende Ernst Dieter Rossmann und der Fraktionsvorsitzende Ulrich Lenk brachten sich ebenfalls ein.

Nach Beendigung des Referats nutzten einige der 15 anwesenden Zuhörer die Gelegenheit, sich mit Fragen insbesondere an den Bürgermeister zu wenden. Manche Frage konnte er nicht abschließend beantworten, da vieles noch in der Schwebe ist. Und manches kann sich noch ändern.

In seinem Vortrag bewegte sich Hatje von Grün über Rot nach Blau. Diese Farben standen für Wettbewerbe, Planungen, Antragstellungen und Ausschreibungen sowie für neue und laufende Maßnahmen, die er den Anwesenden erläuterte. So ist beispielsweise das Jahr 2015 gänzlich rot eingefärbt. Dann stehen unter anderem der Neubau des Hauses der Technik (2015 bis 2017) sowie die beiden Wettbewerbe zum Neubau des Rathauses und zur Freiraumplanung Buttermarkt/Hafen auf dem Programm. Neue Maßnahmen im Jahr darauf stellen unter anderem der Abriss der Kremer Hallen und die Herstellung der Ver- und Entsorgung im Bereich Osterfeld/Schloßstraße dar. Die Planung für das neue Rathaus läuft von 2017 bis 2018, fertiggestellt ist es 2020.

Der Abriss des Postgebäudes und die Gestaltungsplanung Nordufer greifen 2020. Die Sanierung der Markthalle beginnt 2022, der Buttermarkt soll 2024, das Nordufer 2025 hergestellt sein. Dann ist das Südufer an der Reihe – falls alles planmäßig verläuft.

Die Politik hat gelernt

Nach der Darstellung aus Sicht der Verwaltung ergriff der Politiker Lenk das Wort. Er stellte fest, dass die Politik etwas gelernt habe – nämlich, dass man die Bevölkerung mitnehmen müsse. So beispielsweise bei der Frage, was man aus der Markthalle machen solle. Bürgermeister Hatje, der erfahren musste, dass viele Menschen das Generationenprojekt nicht interessiert und „ganz andere Probleme haben“, wies darauf hin, dass im Stadtquartier Schilder aufgestellt werden sollen. Sie geben Aufschluss darüber, was dort gemacht wird. Das Stadtquartier selbst soll nach den Worten Lenks allen offenstehen, die sich dafür interessieren.

Wiederum gänzlich ohne Anmeldung laden die Sozialdemokraten alle Interessierten zum großen Finale der Woche der Elmshorner SPD für heute, um 20 Uhr, in die Gaststätte „Im Winkel“, Langenmoor, ein. „Klartext für Schleswig-Holstein“ wird der Ehrengast, Ministerpräsident Torsten Albig, reden und dabei die Zukunftspläne und Ideen der Landesregierung für das Land zwischen den Meeren in die Diskussionsrunde einbringen.

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