Elmshorn bleibt eine engagierte Stadt

„Engagiert in Elmshorn“: Peter Kruse (links) und sein Kollege Peter Schaumann werden auch in den kommenden zwei Jahren das ehrenamtliche Engagement in Elmshorn voranbringen.
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„Engagiert in Elmshorn“: Peter Kruse (links) und sein Kollege Peter Schaumann werden auch in den kommenden zwei Jahren das ehrenamtliche Engagement in Elmshorn voranbringen.

Bundesweites Förderprogramm verlängert / 30 000 Euro an Unterstützung

shz.de von
10. Januar 2018, 16:38 Uhr

Wege ins Ehrenamt – die zeigen Peter Kruse und Peter Schaumann von „engagiert in Elmshorn“ den Elmshornern auch in den kommenden zwei Jahren. Denn die Krückaustadt wird auch 2018 und 2019 an dem bundesweiten Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ teilnehmen – als eine von 50   Städten in Deutschland. „Das Konzept für die kommenden zwei Jahre sieht vor, dass wir als Anlaufstelle für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, aber noch nicht genau wissen wofür sie sich entscheiden möchten, Wege in die vielfältigen Möglichkeiten der Elmshorner Vereinswelt aufzeigen“, sagt Kruse – Berater bei „engagiert in Elmshorn“.

Gemeinsam mit Schaumann berät und unterstützt er alle, die sich einbringen und mitgestalten wollen. „Wir vermitteln Kontakte zu Vereinen, Organisationen und Initiativen, die ehrenamtliche Mitarbeiter suchen und sind Ansprechpartner für Ideen, Projekte und Fragen rund ums ehrenamtliche Engagement“, sagt Schaumann.

30 000 Euro fließen für die kommenden beiden Jahre nach Elmshorn. Bei Kosten von zirka 50 000 Euro. Die Anlaufstelle ist auf Spenden angewiesen, um die Aufgaben erfüllen zu können.

Rahmenbedingungen, Strukturen schaffen für ein modernes Ehrenamt: Eines der wichtigsten Ziele der beiden Berater. „Heute geht es oft um zeitlich befristete Projekte, die realisiert werden sollen“, betont Schaumann. Der lebenslang engagierte Ehrenamtler werde eher zur Ausnahme als zur Regel. „Wir müssen das Ehrenamt weiterentwickeln“, fordert Schaumann.

Schaumann und Kruse wollen die Jugend erreichen, wenden sich gezielt an die Elmshorner Schulen und arbeiten mit dem Kinder- und Jugendbeirat zusammen. Mit ihrem gläsernen Büro, ihrer Anlauf- und Beratungsstelle, sind sie mitten drin in der City, im ersten Stock in der Marktpassage.


Kulturtafel in der Realisierungsphase

Der Aufbau von Kooperationen und Netzwerken vor Ort: Vereine, die Verwaltung, die Politik und die Elmshorner Unternehmen sollen zusammenwirken, um dauerhafte Strukturen für die ehrenamtliche Arbeit zu schaffen. Die Kulturtafel ist ein Projekt, das sich in der Realisierungsphase befindet. Menschen mit geringem Einkommen soll die Teilhabe am kulturellen Leben ermöglicht werden. Kooperationspartner sind die Tafel Elmshorn, die Lebenshilfe Elmshorn, das Elmshorner Spendenparlament, das Freiwilligen Forum Elmshorn – und natürlich „engagiert in Elmshorn“.

Schaumann und Kruse freuen sich über die Entscheidung der Fachjury, dass Elmshorn für weitere zwei Jahre „Engagierte Stadt“ bleibt. Sie werden die Vereine auch in Zukunft weiter begleiten und motivieren – und müssen dabei manchmal auch ganz dicke Bretter bohren.

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www.engagiertestadt.de

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