Weltrekord auf dem Buttermarkt : Elmshorn besser als Tokio

Jetzt aber schnell: Insgesamt 381 Elmshorner und Elmshornerinnen beteiligten sich an der großen High-Fife-Staffel.
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Jetzt aber schnell: Insgesamt 381 Elmshorner und Elmshornerinnen beteiligten sich an der großen High-Fife-Staffel.

Größte High-Five-Staffel auf dem Buttermarkt während der Sportlerehrung der Stadt.

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11. Mai 2015, 14:00 Uhr

Elmshorn | Bei der Generalprobe schätzte Joe Alexander die benötigte Zeit noch auf „acht Minuten“ – allerdings ohne die Uhr genau im Blick gehabt zu haben. Als es aber drauf ankam, waren die Elmshorner am Freitagabend um 21.36 Uhr hellwach. Joe Alexander und Bürgermeister Volker Hatje klatschten sich ab – und in Windeseile setzte sich die Kette über den Buttermarkt fort. Der Weltrekordversuch in der High-Five-Staffel (Abklatschen) hatte begonnen

Die Tipps von Moderatorin Sylvia Nowak – „Füße bleiben am Boden stehen, nur in der Hüfte drehen!“ – fruchtete und Motivationscoach Alexander feuerte Jung und Alt unermüdlich an. Die drei Minuten waren noch nicht rum, als Mit-Organisator als 381. und letzter Mann in der langen Schlange seine rechte Hand in die Höhe reckte und eingeschlagen wurde. Kurz darauf überreichte Olaf Kuchenbecker vom Rekordinstitut für Deutschland (RID) auf der Bühne die offizielle Urkunde. RID-Mitarbeiterin Eva Ricarda hatte zuvor genau abgezählt, wie viele Leute in der Schlange standen.
„Wir sind Weltrekord“, jubelte Moderator Siegfried Konjack, ehe Kuchenbecker noch ein „so sehn Sieger aus, schalalala…“ anstimmte. Die alte Bestmarke war im vergangenen Jahr mit 291 Teilnehmern in Tokio aufgestellt worden.

Der erfolgreiche Weltrekordversuch war Höhe- und Schlusspunkt der städtischen Sportlerehrung am Freitag, die eine große Show in der Arena Buttermarkt war. „Die Vorführungen sind sensationell“, befand Wasserball-Trainer Werner Göring, der mit seiner Mannschaft auch für die Hamburger Meisterschaft geehrt worden war. Besonders die Madness Brothers, eine Trampolinturntruppe aus dem Kreis Plön, begeisterte die Zuschauer. Die Maniacs-Cheerleader begleiteten im letzten Showblock die Musikband Die Muskelschweine, die den Abend über gespielt hatten – auch eine Art Höchstleistung.

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