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Neujahrsempfang der Sozialdemokraten : Elmshorn bekommt Unterstützung aus Kiel

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Schleswig-Holsteins Innenminister Andreas Breitner will Vorhaben der Krückaustadt durch die Städtebauförderung begleiten.

Bürgermeister kommen und gehen, die SPD bleibt Regierungspartei – dieses Gefühl waberte am Sonntag durch das Elmshorner Industriemuseum, als die Sozialdemokraten dort ihren traditionellen Neujahrsempfang veranstalteten. Dabei gab es viel Lob für die SPD-Politikerin Brigitte Fronzek, die bis zum Jahreswechsel im Rathaus residierte. Ihr Nachfolger, der parteilose Volker Hatje, hielt diesmal eine Rede und bekannte, dass er sich "sehr wohl bei der SPD" fühle.

Viele lobende Worte für Brigitte Fronzek

Abschied und Aufbruch, Rück- und Vorschau gehören zu einem Neujahrsempfang. Und natürlich möglichst viele interessante Gäste. Davon waren ins Industriemuseum jede Menge gekommen; das Erdgeschoss des Hauses war voll. Vertreter von Vereinen und Institutionen aus Elmshorn und dem Kreis Pinneberg trafen sich und natürlich viele Sozialdemokraten.

Als deren Ortsvorsitzender begrüßte der Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann die Besucher, darunter auch viele Kommunalpolitiker. Besonderer Gast war aber Schleswig-Holsteins Innenminister Andreas Breitner, ebenfalls SPD-Mitglied und bis zum Eintritt in die Regierung Bürgermeister in Rendsburg.

Breitner begann seine Rede mit viel Lob für Fronzek: Sie sei ihm Vorbild gewesen mit ihrer Mischung aus Kompetenz, Engagement und Empathie. Elmshorns Wehrführer Stefan Mohr hatte vorher sogar gesagt, Fronzek sei "sehr mütterlich" veranlagt, wie sie sich um die Sicherheit der Feuerwehrleute bei einem Einsatz gesorgt habe.

Bürgermeister Hatje blickte voraus ins neue Jahr und skizzierte, was in der Stadt anliegt. Viele Bauvorhaben gehören dazu: Wenn die KGSE fertig ist, kommt die Anne-Frank-Schule dran, ein neues Rathaus soll her und mit Vormstegen soll ein ganzer Stadtteil "komplett umgebaut werden". Dabei werde die Stadt die Kosten streng überwachen, kündigte Hatje an: "Das wird keine Elbphliharmonie werden." Mit Projekten wie einer integrativen Krippengruppe in der Kita am Hasenbusch ab Februar oder einer Software für die Verwaltung der Kitaplätze sieht Hatje Elmshorn als Vorreiter.

Die Wünsche des neuen Bürgermeisters

Aber der neue Bürgermeister wünscht sich noch mehr: Flexiblere Öffnungszeiten der Kitas und eine offen Ganztags-Grundschule. Und: Im Frühjahr will der frühere Stradrat und heutige Verwaltungschef der Politik ein neues Gewerbegebiet jenseits der Autobahn 23 vorschlagen.

Finanziell habe die Stadt im Moment "ein wenig Luft", sagte Hatje. Aber die Sanierung zahlreicher Kitas werde Elmshorn "Einiges abverlangen", stellte er klar. Innenminister Breitner versprach Hilfe: Viele Elmshorner Vorhaben fielen in die Städtebauförderung. Und da die Chemie zwischen ihm und Hatje stimme, sagte er Elmshorn seine Unterstützung zu.

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erstellt am 13.Jan.2014 | 12:00 Uhr

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