Verkaufsoffener Sonntag : Einkaufsvergnügen zum Eisbahnfinale in Elmshorn

 Hannelotte Sharman-Sommer und ihr Mann Edgar Sommer bekamen von Schornsteinfeger-Lehrling Thorben Thies eine Rose geschenkt.
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Hannelotte Sharman-Sommer und ihr Mann Edgar Sommer bekamen von Schornsteinfeger-Lehrling Thorben Thies eine Rose geschenkt.

Viele Elmshorner nutzen den verkaufsoffenen Sonntag. Insgesamt 6000 Besucher bei der Eisbahn.

shz.de von
08. Januar 2018, 16:30 Uhr

Elmshorn | Elke Gieske geht mittags immer spazieren. Am Sonntag wählte sie eine Strecke mitten durch ihre Heimatstadt Elmshorn: „Heute gehe ich durch die Königstraße, da ist bestimmt etwas los.“ Damit behielt sie recht: In der Fußgängerzone herrschte gestern am verkaufsoffenen Sonntag ordentlich Betrieb. „Mal gucken, ob ich etwas finde, aber das muss nicht sein“, gab sich Gieske aber nur mäßig kaufinteressiert. Auf alle Fälle ging sie nicht mit leeren Händen nach Hause, Schornsteinfeger Christian Beutel schenkte ihr eine Rose und wünschte ihr ein frohes neues Jahr. 

Hannelotte Sharman-Sommer aus Horst Hahnenkamp, eine weitere Beschenkte, strich „ihrem“ Schornsteinfeger Thorben Thies noch schnell über die Schulter: „Das bringt Glück!“, zitierte sie den einschlägigen Aberglauben. Ihr Ziel: gemeinsam mit ihrem Mann Edgar Sommer wollte sie im Reisebüro nach einem warmen Reiseziel gucken: „dem Winter entfliehen“.

Viele Elmshorner machten am Sonntag allerdings genau das Gegenteil: Sie genossen das klare Winterwetter nach dem schier endlosen Dauerregen in den vergangenen Tagen. Fußgängerzone und Eisbahn, die beiden Zentren des verkaufsoffenen Tages, waren gut belebt. Das Stadtmarketing Elmshorn schickte drei Schornsteinfeger durch die Stadt, die 1000 Rosen und viele gute Wünsche fürs neue Jahr verteilten.

Beim „Stadtwerke Elmshorn Eislaufvergnügen“ brachten am letzten Tag dieser Saison Animateure Leben aufs Eis. Aber schon bevor die loslegten, drehten viele Kinder und Erwachsene ihre Runden. Die Eislaufsaison in Elmshorn war ein Erfolg. Gut 6000 Besucher zählten die Organisatoren. Damit nutzten durchschnittlich täglich drei Läufer mehr die Eisbahn 2016 – 117 statt 114 – und das trotz des schlechten Wetters. Thomas Hein von der Firma Interevent, der die Eisbahn gehört, hatte zuvor mit einem Rückgang der Besucherzahlen gerechnet.

Wer noch mehr Schlittschuhspaß genießen möchte, kann nach Schenefeld fahren. Im „Stadtzentrum“ am Kiebitzweg wurde die Eislaufbahn gerade eröffnet.
 

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