„Café Kirchensaal“ : Einfach mal richtig ausspannen

Laden ins Café  ein: Karen Gillar, Pastorin Bettina Feddersen, Adelheid Malzahn, Waltaud Gensch, Heike Kelting und    Karin Pliquet (v.i.).
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Laden ins Café ein: Karen Gillar, Pastorin Bettina Feddersen, Adelheid Malzahn, Waltaud Gensch, Heike Kelting und Karin Pliquet (v.i.).

„Café Kirchensaal“ in Seester: Kaffee und Tee aus fairem Handel sowie selbst gebackener Kuchen in gemütlicher Atmosphäre.

shz.de von
14. April 2014, 12:59 Uhr

Seester | Das „Café Kirchensaal“ in Seester öffnet ab Sonntag, 4. Mai, bis Ende September wieder seine Pforten. Ob Spaziergänger, Fahrradfahrer, Ausflügler, Einwohner von Seester, alle sind am Sonntagnachmittag im Café Kirchensaal herzlich willkommen. Jeweils von 14 bis 17 Uhr können Besucher im Kirchensaal gegenüber der St.-Johannes-Kirche zu Seester in gemütlicher Atmosphäre Kaffee und Tee aus fairem Handel sowie leckeren, selbst gebackenen Kuchen nach privaten Lieblingsrezepten genießen. Das Café ist an fast allen Sonntagen bis Ende September geöffnet. Einzig am 15. Mai und am 28. September bleibt das Café geschlossen, da der Kirchensaal anderweitig genutzt wird.

Dafür erweitert das Team des Café Kirchensaal seine Öffnungszeiten während des Blütenfestes am Sonntag, 22. Juni und am Tag des Denkmals, am Sonntag, 14. September.

Doch das Besondere am „Café Kirchensaal“ ist nicht nur das Ambiente des historischen Gebäudes, sowie der leckere Kuchen, sondern auch das Team und die Idee des Cafés.

Betrieben wird das Café Kirchensaal ausschließlich von ehrenamtlichen Mitgliedern des Förderkreises „Café Kirchensaal“ unter der Schirmherrschaft der Kirchengemeinde. Der gesamte Erlös des Café-Betriebs kommt dem Erhalt des Kirchensaals zugute. „Wir wollen dazu beitragen, den historischen Kirchensaal zu erhalten“, sagt Adelheid Malzahn eine der Initiatorinnen des Förderkreises. Im vergangenen Jahr hatten 17 ehrenamtliche Helfer das Café auf die Beine gestellt und mit dem Erlös konnte die Heizung saniert und zwei Rosenstöcke für den Eingangsbereich angeschafft werden. Das Engagement für den Kirchensaal machte Schule. Für die Café-Saison 2014 haben sich 40 freiwillige Helfer gefunden. So sollen weitere Unterhaltungsmaßnahmen finanziert werden. „Wenn wir nichts tun, dann verfällt ein historisches Gebäude, das zum Ortsbild von Seester gehört. Da die Kirchengemeinde mit der Sanierung der Kirche genug zu tun hat, müssen wir etwas für den Kirchensaal tun“, so Förderkreismitglied Karen Gillar.

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