Ein letztes Gespräch mit der Wollmaus

unter_einzelgaengern-9783423142786
1 von 1

shz.de von
28. Dezember 2013, 00:33 Uhr

seinem Roman „Unter Einzelgängern“ zeichnet Christopher Kloeble ein mitreißendes Portrait einer Familie, deren Leben harmonisch hätte sein können. Doch als Mutter Angela im Hausflur stürzt, verletzt sie sich so schwer, dass sie wenig später stirbt. Ihr letztes Gespräch führt sie mit einer Wollmaus, ausgerechnet. Zurück bleibt ihre schockierte Familie; ihr Mann Erich, ihre Kinder Simon und Katrin. Und alle flüchten auf ihre Weise vor der bitteren Realität.

Was bleibt, skizziert Kloeble aus den jeweiligen Perspektiven der Hinterbliebenen – so entsteht eine spannende, kurzweilige Familiengeschichte, die meist tragisch, bisweilen aber auch durch feine Ironie und einen angenehm ruhigen Humor gekennzeichnet wird. Ein raffiniertes, hoffnungsfrohes Portrait einer deutschen Gegenwartsfamilie.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen