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Erntedank in Kölln-Reisiek : Ein Fest, so bunt wie die Natur

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Zahlreiche Besucher kamen zu dem Open-Air-Gottesdienst und zum buntem Erntemarkt nach Kölln-Reisiek.

shz.de von
erstellt am 28.Sep.2015 | 12:30 Uhr

Kölln-Reisiek | Erntedankfeste haben in unserer Region eine jahrhundertelange Tradition, doch hat sich ihr Gesicht im Laufe der Zeit entscheidend verändert. Das gilt auch für Kölln-Reisiek, das gestern im Gemeindezentrum und im Außenbereich das Traditionsfest feierte.

Offiziell eröffnet wurde das Fest am Vormittag von Bürgermeisterin Karin Röder. Den folgenden Open-Air-Gottesdienst gestalteten die Pastoren Axel Scholz und Burkhard Friedrich. Das Thema der Predigt war – im weitesten Sinne – Gerechtigkeit. Die Grundschule Kölln-Reisiek trug unter der Überschrift „Erntedank in der ganzen Welt“ mit zur Gestaltung des Gottesdienstes bei.

Der Erntedanknachmittag präsentierte sich wie gewohnt bunt und abwechslungsreich. Seine Anziehungskraft ist der einzigartigen Mischung aus Erntemarkt, kulturellen Programmbeiträgen und Informationen sowie kulinarischen Angeboten zuzuschreiben. Besucher, die an den Ständen am Gemeindezentrum vorbeidefilierten, um einen Blick auf das Warenangebot der Händler zu werfen, konnten nur staunen über die Fülle des Angebots aus heimischer landwirtschaftlicher Produktion, die Obst und Gemüse, Honig bis hin zu Blumen und Sträuchern umfasste.

Mit dabei waren auch die Landfrauen und die Jägerschaft mit ihrem Infomobil. Freundlichen Beifall erhielt der Nachwuchs vom Kindergarten Krückaupark, der an diesem Nachmittag seinen großen Auftritt hatte und eine Reihe von Liedern anstimmte. Die Jagdhornbläser Tornesch, die viele Veranstaltungen in der Region musikalisch umrahmen, sorgten auf dem Erntedanknachmittag für eine stimmungsvolle Geräuschkulisse.

Oldtimer-Trecker waren dabei

Erstmals fuhren im Rahmen der Veranstaltung Oldtimer-Trecker vor, die – verglichen mit den modernen, bulligen und PS-starken Schleppern – geradezu filigran wirkten. Sie verbreiteten das Flair einer vergangenen Zeit, in der noch nicht alles von Computern gesteuert wurde.

Zurzeit strömen viele Flüchtlinge in unser Land. Dazu passte das Angebot an internationalen Gerichten, zubereitet von Menschen ausländischer Herkunft, die in Kölln-Reisiek leben. Das darf man gewiss auch als Zeichen der Solidarität mit den Fliehenden verstehen. Alles in allem war es ein gelungenes Erntedankfest, das der Kultur- und Schulausschuss unter der Federführung der Vorsitzenden Elke Kruse mit großen Zeit- und Energieaufwand organisiert hat und das im nächsten Jahr in eine weitere Runde gehen soll.

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