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Osterhorn : Ein Bürgermeister ist noch nicht in Sicht

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Letzte Sitzung des Dorfparlaments vor der Kommunalwahl.

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erstellt am 22.Mai.2013 | 08:47 Uhr

Osterhorn | Osterhorns Gemeindevertreter kamen ein letztes Mal vor der Kommunalwahl am 26. Mai zusammen. Ein Thema blieb dabei ausgespart, das vermutlich die kommenden Wochen bestimmen wird: Wer wird neuer Bürgermeister?

In zahlreichen Gemeinden wird das amtliche Endergebnis der Kommunalwahl mit Hochspannung erwartet. Anders ist die Lage in Osterhorn. Im hohen Norden des Kreises Pinneberg tritt lediglich die örtliche Wählergemeinschaft an. Somit bedarf es keiner hellseherischer Fähigkeiten, um die Besetzung der neuen Gemeindevertretung vorauszusagen. Ein Blick auf die Kandidatenliste der Wählergemeinschaft sollte dafür ausreichen. Unklar ist allerdings noch, wer zukünftig das Amt des Bürgermeisters ausüben wird. Amtsinhaber Friedrich Pommerening tritt nicht mehr an.

Hauptthema der letzten Sitzung des Dorfparlaments in der ausklingenden Legislaturperiode war das sogenannte "Innenentwicklungskonzept", das vom Leitenden Verwaltungsbeamten Michael Lantau vorgestellt wurde. Das Konzept soll einen Überblick geben, wie sich die Lokalpolitiker die zukünftige bauliche Entwicklung ihres Ortes vorstellen. Osterhorn sei durch seine Straßenrandbebauung gekennzeichnet, so Lantau. Vorhanden sei bis 2020 ein Wachstumspotenzial von lediglich 15 Wohneinheiten. Einen echten Ortskern gebe es nicht, "man könnte ihn aber bilden". Vor allem das "Kloster"-Gelände käme dafür infrage.

Die Gemeindevertreter sprachen sich einstimmig dafür aus, in der Konzept-Karte, die dem Land vorgelegt werden soll, sowohl das "Kloster"-Areal als auch eine Bebauung im Bereich zwischen Osterhorn und dem benachbarten Brande-Hörnerkirchen als Möglichkeit für die Zukunft offen zu lassen. Über die Details der Gestaltung soll dann die kommende Gemeindevertretung entscheiden.

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