Ein Abend mit Bjarne Mädel

Voller Körpereinsatz: Bjarne Mädel bewies auch beim Tischtennis Ehrgeiz. Über die Schulter schaut ihm sein Kollege Lars Eidinger.
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Voller Körpereinsatz: Bjarne Mädel bewies auch beim Tischtennis Ehrgeiz. Über die Schulter schaut ihm sein Kollege Lars Eidinger.

So erlebten Ole und Flemming-Ole Fries aus Hörnerkirchen die Premierenfeier des Kinofilms „25 km/h“ in Berlin

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31. Oktober 2018, 16:30 Uhr

„Mein Sohn und ich sind noch immer adrenalingeschwängert“, sagt Ole Fries. Die Beiden durften sich im Rahmen der Premiere des Kinofilms „25 km/h“ in Berlin ein Tischtennis-Match mit den Schauspielern Bjarne Mädel und Lars Eidinger liefern (wir berichteten). „Die beiden sind schon schön crazy“, sagt Fries über das Schauspieler-Duo. Doch der Reihe nach.

Die Filmpremiere stieg im Sony Center auf dem Potsdamer Platz. „Mit Kinoticket und Premiere-Armband ausgestattet, genossen wir den Weg über den roten Teppich“, sagt Fries. Vor der Fotoleinwand standen die beiden Mofas, die extra für den Film mit einem Elektromotor ausgestattet wurden, damit die Dialoge während der Fahrt live aufgenommen werden konnten. In dem Streifen von Regisseur Markus Goller haben sich die Brüder Christian (Lars Eidinger) und Georg (Bjarne Mädel) seit 30 Jahren nicht gesehen und treffen sich ausgerechnet auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Die Brüder beschließen, eine Mofa-Tour quer durch Deutschland zu unternehmen, die sie eigentlich schon als Jugendliche machen wollten.

Der Film wurde in allen Kinosälen des Sony Centers zeitgleich präsentiert, es mussten fast 2000 Menschen untergebracht werden. „Wir im Saal 7 – leider nicht bei den Stars“, erzählt Ole Fries. „Nichtsdestotrotz ließen es sich ein gut aufgelegter Regisseur Markus Goller und Autor Oliver Ziegenbalg nicht nehmen, vor die Leinwand zu treten und uns viel Spaß bei der Premiere zu wünschen.“

Der Film sei „ein guter Laune Streifen, der von der Spielfreude der Protagonisten nur so sprüht“, sagt Fries. „Ich freue mich darauf, den Film auch mit meiner gesamten Familie nochmal im Kino genießen zu können.“

Anschließend ging es mit etwa tausend Filmfans via Shuttlebus zum Ritter Butzke, ein In-Club in Berlin Kreuzberg. Dort folgte dann der große Auftritt der beiden Hörnerkirchener. Eine Tischtennisplatte war zwischen Tresen und Bühne aufgebaut. Zunächst ging es gegen das zweite Gewinnerpärchen, zwei Kontrahenten aus Nordrhein-Westfalen.

„Nur der Sieger, so hieß es zunächst, durfte gegen Lars und Bjarne das Finalspiel austragen“, verrät Fries. „Schließlich konnten wir uns durchsetzen und freuten uns auf das Finale.“ Nach etwa zehn Minuten Wartezeit kamen die beiden Schauspieler. Der Clubraum füllte sich. Ein Kamerateam mittendrin. „Wir haben das Tempo etwas hinausgenommen“, sagt Fries. „Es zeigte sich doch ein Leistungsunterschied.“ Immerhin hätten Bjarne und Lars für den Film und die Tischtennisaufnahmen fleißig geübt und sogar einen professionellen Tischtennistrainer genommen. Übrigens – so klein ist die Welt – Hartmut Lohse aus Elmshorn, den mehrfachen norddeutschen Meister, der inzwischen in Berlin eine Tischtennis-Schule betreibt.

„Flemming und ich haben die Bälle häufig hoch zugespielt, so dass die beiden mal zum Schmettern kamen und einige Punkte einheimsen konnten“. Schließlich ging das Match mit 21 zu 13 deutlich an die Hörnerkirchener. Shakehands und Umarmung folgten. Kommentar von Bjarne: „Danke für die hohen Bälle. Aber die muss ich dann auch machen!“ „Der ganze Abend war klasse“, fasst Ole Fries das Berlin-Abenteuer zusammen. „Wir haben viele tolle Leute kennen gelernt. Berufsmusiker. Viele vom Sony-Pictures-Team. Den Filmmusikproduzenten.“ Übrigens: Die Tischtennisplatte wurde noch die ganze Nacht in Beschlag genommen. Und Ole und Flemming-Ole wurden mehrfach herausgefordert.

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