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Elmshorner Nachrichten

22. Oktober 2017 | 05:51 Uhr

"Ehrenamt muss Spaß bringen"

vom

Marion Gaudlitz geht erneut für die CDU ins Rennen

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

Hohenfelde | Bürgermeisterin Marion Gaudlitz tritt wieder für die CDU Hohenfelde als Spitzenkandidatin an. Die 48-Jährige ist verheiratet, hat zwei Töchter und ist von Beruf Redakteurin. In der CDU ist sie seit 1999 Mitglied.

Warum wollen Sie Bürgermeisterin bleiben?

Ich möchte Bürgermeisterin bleiben, weil ich mich gern für Hohenfelde engagiere.

Was qualifiziert Sie für das Amt?

Mein offener Umgang mit Menschen und meine Erfahrung - auch aus zahlreichen Ehrenämtern, die ich über meine politischen Ehrenämter hinaus in den letzten Jahren ausgeübt habe.

Wie wollen Sie Jugendliche an die Wahlurne bringen?

Mein Zugang zu Jugendlichen ist sehr direkt, auch meine Kinder können jetzt zum ersten Mal zur Wahl gehen. Jugendliche als Wähler anzusprechen beginnt für mich nicht im Alter von 16 Jahren - die Anliegen von Kindern und Jugendlichen müssen ernst genommen werden. Persönlich ermutige ich Kinder und Jugendliche, ihre Interessen und Wünsche deutlich zu äußern und zu vertreten.

Wie sehen Ihre Planungen bezüglich des Dorfgemeinschaftshauses aus?

Die Zukunft des Dorfgemeinschaftshauses steht zwar in Abhängigkeit zu weiteren Zielen, doch stehen wir nicht unter Zugzwang und können das Gebäude mittelfristig für den Kindergarten, für die Gemeinde und die Sportler nutzen. Veränderungen, die zum Beispiel nach Realisierung eines Anbaus eines Versammlungsraumes am Pastorat eintreten, müssen dann in ein entsprechendes Konzept eingebunden werden.

Wie soll Hohenfelde Ihrer Ansicht nach mit der demografischen Entwicklung umgehen?

Wir müssen die Daseinsvorsorge in ihren Kernfunktionen, unter anderem Bildung und Betreuung, medizinische Versorgung, Grundversorgung und Mobilität vor Ort sicherstellen. Das ist allerdings keine rein örtliche Frage, sondern fordert ein abgestimmtes, regionales Engagement.

In welcher Form können die örtlichen Vereine und Verbände stärker gefördert werden?

Ehrenamt muss Spaß bringen, mehr Aktive im Ehrenamt sind für alle Vereine und Verbände ein Gewinn. Ehrenamt braucht neben einem verlässlichen finanziellen Rahmen vor allem Anerkennung und Respekt.

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