Schiffe, Musik und Matjes : Drittes Schippertreffen in Elmshorn

Die Klostersande: Seit 2014 im Besitz des Förderveriens und Mittelpunkt des Schippertreffens.
Die Klostersande: Seit 2014 im Besitz des Förderveriens und Mittelpunkt des Schippertreffens.

Drittes Schippertreffen sorgt am 6. und 7. Juni für ein maritimes Erlebniswochenende im Elmshorner Hafen.

shz.de von
22. Mai 2015, 10:00 Uhr

Elmshorn | „Gute Laune an der Hafenkante“ – nachdem die „Klostersande“ sich nun im Besitz des Fördervereins befindet, ist dieser Satz das Motto des diesjährigen Schippertreffens am und im Elmshorner Hafen. Am Sonnabend und Sonntag, 6. und 7. Juni, treffen sich am Nordufer des Elmshorner Hafens zum dritten Mal alte Schiffe und ihre Schipper.

Neben Sportbooten der umliegenden Wassersportvereine werden dabei auch Traditionsschiffe des Elbbereiches erwartet, wie zum Beispiel Ewer, Kutter und Barkassen. Die Schiffe können den Hafen mit dem Morgen- und Abendhochwasser anlaufen. Um das Schippertreffen herum sind wieder viele Aktionen geplant. „Es ist ordentlich etwas geschafft worden, damit diese Veranstaltung stattfinden kann“, sagt Mitorganisator Peter Werner.

So ist während des gesamten Schippertreffens die „Klostersande“ zur Besichtigung geöffnet. Der ehemalige Haferdampfer der Kölln-Werke hat seit März ein neues Zwischendeck, von dem eine Treppe in den Frachtraum führt, der jetzt auch als Veranstaltungsraum genutzt werden kann. Für Seemänner, die etwas brauchen oder etwas loswerden wollen gibt es wieder den maritimen Flohmarkt unter dem Motto „Gibst du mir, nehme ich dir“.

Auch für Musik ist gesorgt: Am Sonnabendabend spielen Helmut Hamke, Joki Theege und die Gregor-Wilczeck-Band „Leeder der Woderkant“, und am Sonntagmorgen geht es weiter mit dem Jazzfrühschoppen. Dann gastieren die „Kingstreet Jazzman“ in der Zeit von 11 bis 14 Uhr im Laderaum der „Klostersande“. Außerdem wird für die Schiffsbesatzungen der teilnehmenden Schiffe am Sonnabend ein gemeinsames Frühstück geben.

Historische Fahrräder und Mitmachaktionen

Die Fahrradgruppe „Rückenwind“ präsentiert an der Hafenkante historische Fahrräder, außerdem stellt sich anlässlich seines zehnjährigen Bestehens der Verein „Schulen für eine lebendige Unterelbe“ vor. Dieser erkundet mit Schulen aus Elmshorn und Umgebung den ökologischen Zustand der hiesigen Flüsse und Auen. Schüler der aktiven Schulen zeigen auf dem Schippertreffen ihre Projektergebnisse und leiten Mitmachaktivitäten an: Die Standbesucher können Wasser analysieren, Experimente machen, Keschern, Wasser filtern und einiges mehr. Für das leibliche Wohl ist mit Bratwurst, Matjes und Bismarckhering gesorgt.

Die Organisatoren rechnen dieses Jahr mit mehr Gästen als 2014. „Dieses Mal kollidieren wir nicht mit anderen Veranstaltungen wie den Glückstädter Matjeswochen, und wir erwarten einige Schiffe“, sagt Werner. „Mal sehen, wer alles so kommt.“

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen