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Kellerbrand : Drei Stunden Einsatz für Elmshorner Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Menschen stehen an Fenstern und auf Balkonen. Das Treppenhaus des Hochhauses in der Elmshorner Meteorstraße ist verqualmt, der Keller brennt.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2013 | 12:46 Uhr

Elmshorn | Giftiger Rauch macht die Flucht unmöglich: Als Sonntagmorgen gegen 3 Uhr ein Feuer im Keller ausbricht, werden etliche Bewohner eines Hochhauses in der Elmshorner Meteorstraße in ihren Wohnungen eingeschlossen. Einige retten sich auf die Balkone. Die Feuerwehr beruhigt die Mieter, geräumt werden muss das Haus nicht. „Der sicherste Platz war in dieser Phase die Wohnung bei geschlossenen Fenstern und Türen“, sagt Kreisfeuerwehrsprecher Michael Bunk. „Wir haben keine Verletzten zu beklagen“, stellt Elmshorns Wehrführer Stefan Mohr am Einsatzende drei Stunden später fest und lobte das Verhalten der Betroffenen: „Die Leute waren sehr diszipliniert.“

In dem zwölfstöckigen Gebäude ist ein Kellerverschlag ausgebrannt. Er war mit Müll vollgestellt und aus noch unbekannter Ursache in Flammen aufgegangen. Zur Brandbekämpfung ging die Feuerwehr unter schwerem Atemschutz mit zwei Strahlrohren vor. „Eines wurde durch das Kellerfenster vorgenommen, das zweite von einem Trupp im Innenangriff“, berichtet Kreispressewart Bunk.

Die Flammen waren zügig niedergeschlagen. Wesentlich umfangreicher gestaltete sich das Entlüften des Treppenhauses und der davon abgehenden Flure. Mit Hochdrucklüftern dauerte das bis etwa 6 Uhr. Im Einsatz waren 60 Feuerwehrleute und Rettungskräfte. Die Kripo hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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