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RiK in Elmshorn : Drei Bands rocken das Kranhaus

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Vierte RiK-Ausgabe wieder ein Erfolg. Die Fans kommen aus der ganzen Region zu der neuen Konzertreihe nach Elmshorn.

Elmshorn | Auch die vierte Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Rock im Kranhaus“ (RiK) kann als Erfolg verbucht werden. Mehrere Dutzend Rock-Fans aus der Krückaustadt und Umgebung pilgerten am Sonnabend zu der immer beliebter werdenden Spielstätte an der Elmshorner Schloßstraße und erlebten für rund 180 Minuten eine rockige Vollbedienung so wie sie sein muss: laut, stampfend – eben einfach rockig. Drei Bands waren dafür gebucht worden, die hintereinander ohne lang anhaltende Umbaupausen für das volle Brett sorgten.

Die 2009 in Elmshorn gegründete Gruppe „Static Operator“ eröffnete den Reigen und bot ein soliden Auftritt. Trotz Schwächen in der Soundaussteuerung – das von Peter Lindemann bediente Keyboard war kaum hörbar – überzeugte das Quintett mit einer guten Songauswahl, imponierenden Gitarren-Soli und einer gesanglich souveränen Vorstellung des charismatischen Frontmanns Christian Kaiser.

Ganz andere Töne erzeugte im Anschluss „Dead Shepherd“, aber nicht weniger kraftvoll. Die bereits 1992 gegründete Band, die in der jüngeren Vergangenheit vor allem durch ihre Auftritte beim „Langeln Open Air“ von sich Reden machte, schien sogar vor Spielfreude regelrecht überzuquellen. Ohne Rücksicht auf enge Genre-Grenzen wurde mit einem Mix aus Punkrock, Polka und Folk’n’Roll gerockt, was das Zeug hielt. Anarchisch wie ihre Texte (Album „Sieg über die Vernunft“) erwies sich ihr Sound, der ungebremst auf das Publikum gefeuert wurde – urig abgerundet mit Dudelsack und zarten Flötentönen.

Rockiger Gast aus Kiel:  die Band „The Pony Hellride Expierence“. (Foto: Marek)
Rockiger Gast aus Kiel: die Band „The Pony Hellride Expierence“. (Foto: Marek)
 

Zum Abschluss des Abends gab es dann wieder etwas „geordnete Kost“ mit der Band „The Pony Hellride Expierence“ aus Kiel, die waschechten Heavy Rock präsentierten. Die Fans waren am Ende der Shows rundum zufrieden. „Diese Reihe ist eine tolle Sache. Das hat in Elmshorn lange gefehlt“, erklärte Till Grunert (29) aus Uetersen, der mit drei Freunden – alles Rockfans der „härteren Gangart“ – schon dreimal bei RiK-Abenden dabei war. „Echt super, dass es in Elmshorn in letzter Zeit viele derartige Veranstaltungen gibt. Mittlerweile trifft man dort auch immer wieder Leute, die man auf den Konzerten zuvor erst kennengelernt hat“, schwärmt Sigrid Bartz (21) aus Barmstedt und hofft, dass die RiK-Reihe – ein Veranstaltungsprojekt des Vereins Freundeskreis Knechtsche Hallen – fortgesetzt wird.

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erstellt am 12.Okt.2015 | 14:30 Uhr

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