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Elmshorn : Doppelt erfolgreich: Musiknacht und Weinfest

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die 2. Elmshorner Musiknacht zog zahlreiche Besucher an. Live-Acts unterschiedlicher Stilrichtungen spielten an 18 Stätten.

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2016 | 16:00 Uhr

Elmshorn | Dass die Krückaustadt zu feiern versteht, wurde einmal mehr am Wochenende demonstriert. Das diesjährige Weinfest des Verkehrs- und Bürgervereins (VBV) und die 2. Elmshorner Musiknacht, organisiert vom Stadtmarketing-Verein, sorgten gemeinsam für feucht-fröhliche und klangvolle Unterhaltung, die hunderte Elmshorner Bürger sowie zahlreiche Besucher aus der Region anlockten. Am Freitagabend fusionierten beide Events zum zweiten Male und bewirkten gemeinsam dadurch eine überaus bemerkenswerte Belebung der Elmshorner Innenstadt – und das bis Mitternacht.

Die jüngste Ausgabe der Elmshorner Musiknacht wurde wie im Vorjahr im Kirchenschiff der St.-Nikolai-Kirche eröffnet. Nach kurzen Grußworten von Bürgermeister Volker Hatje, Stadtmarketing-Chefin Manuela Kase und Carsten Willhoeft von der Hypo-Vereinsbank folgten dort Auftritte des Akkordeon-Orchesters der Musikschule Elmshorn und dem A-Cappella-Quintett „HörBänd“ aus Hannover, die jeweils mit viel Applaus bedacht wurden.

Breite Palette an Musikrichtungen

Nach einer kurzen Verschnaufpause fiel dann um Punkt 19.30 Uhr der Startschuss für den Hauptteil des Musikreigens, der an zahlreichen Standorten der Innenstadt – zwischen Holstenplatz und Flamweg – gleichzeitig begann. In diversen Geschäften und Einrichtungen erklang Musik unterschiedlicher Interpreten und diverser Stilrichtungen. Die Palette reichte von Rock, Soul, Klassik, Jazz, Balkan- und Weltmusik über Folk, Pop, Dixieland-Jazz bis hin zu Alternative Rock, Blues und aktuellen Titeln aus den Charts.

Mitwirkende waren unter anderemi: die Bands „Mary Jane Killed the Cat“ und „The Money Brothers“, die „King Street Jazzmen“, das Akkordeon-Trio „Handregal“, das Gitarren-Duo „Rock On Wood“, die Latin-Gruppe „Sal y Mango“, Anna Haentjens mit dem Streicher-Ensemble „Intermezzo Elmshorn“, die Trommler von „SlaBaTo“ sowie der Popchor der Bismarck-Schule. Um 22 Uhr endeten dann die jeweiligen Darbietungen und das Geschehen verlagerte sich konzentriert zum Weinfest des VBV zwischen der Straße Damm und der St.-Nikolai-Kirche, wo der in Sydney geborene Barde Joe Astray mit eingängigem „Acousticfolkpunk“ den musikalischen Schlusspunkt setzte.

Die 2. Elmshorner Musik-Nacht, die an insgesamt 18 Standorten ausgerichtet wurde (der Auftritt von „Pay Lip Service“ im Café Algarve entfiel), konnte offensichtlich alle anwesenden Besucher wieder rundum überzeugen.

Veranstalter sind „größtenteils zufrieden“

„Klasse Veranstaltung, deren Stärke vor allem die Vielzahl unterschiedlicher Stilrichtungen ist“, meinte beispielsweise Björn Riewesell (39) aus Sarstedt, der Verwandte in Elmshorn besuchte und diese Gelegenheit nutzte, das Musikfest zu besuchen . „Toll, dass wieder so viele gute Künstler dabei sind. Ist schon fast zu viel Programm für die paar Stunden“, scherzte Saskia Meinert (28) aus Herzhorn, die sich im Vorfeld vor allem auf die Band „Mary Jane Killed the Cat“ gefreut hatte, die diesmal im Musikfachgeschäft Hofer am Flamweg eine mitreißende Performance ablieferte.

Größtenteils zufrieden zeigte sich auch Manuela Kase vom Stadtmarketing-Verein der Stadt. „Die Atmosphäre und der Besucherzuspruch sind bestens“, freute sich Kase, die allerdings auch ein wenig Kritik übte. „An einigen Spielstätten wurde aufgrund des guten Wetters das Geschehen einfach nach außen verlagert. Das ist natürlich nicht im Sinne der als Indoor-Veranstaltung konzipierten Musiknacht“, sagte Manuela Kase. Außerdem solle Kindern beim nächsten Mal ermäßigter Eintritt gewährt werden.


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