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Wurstproduzent : Döllinghareico: Krise schnell überwunden

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

100 Mitarbeiter wurden arbeitslos. Doch der Elmshorner Wursthersteller ist nach seiner Schrumpfkur wieder auf Kurs.

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Elmshorn | Das Elmshorner Familienunternehmen Döllinghareico hat eine schwere Zeit hinter sich. Der Wursthersteller hatte sich Ende 2012 einer Sanierung unterziehen müssen. Nun scheint der harte Kurs des Interims-Geschäftsführers Andreas Subai aufzugehen. Döllinghareico klettert aus der Krise und erholt sich langsam.

Nach einem Jahr Bangen zurück zur alten Größe – soweit ist es allerdings noch nicht. Döllinghareico musste sich einer Schrumpfkur unterziehen. Für rund 100 der 400 Mitarbeiter an den beiden Standorten Elmshorn und Lübz endete die Krise mit dem Ausscheiden aus dem Unternehmen. „Um das Ganze zu retten, mussten wir einen Teil verlieren“, sagt Andreas Subai. Er bedauere, das „Instrument Entlassungen“ in die Hand genommen zu haben. Ein teils beschwerlicher Weg für beide Seiten. Doch dieser Fahrplan habe dem Unternehmen Döllinghareico das Ankommen am Bahnhof Zukunft ermöglicht.

Positiv zugute gekommen ist dem Wursthersteller der gute Absatz. Subai und Döllings konnten einerseits Handelspartnerschaften in Deutschland stärken. Andererseits bescherte zum Beispiel in diesem Jahr der milde Winter dem Unternehmen frühes Grillwetter und damit Gewinne. „Wir mussten sogar Sonderschichten fahren, um die Nachfrage bedienen zu können“, sagt Subai.

Nach Bitte kommt Danke – auch bei Dölling. Das hat Tradition. „Wir haben es in den vergangenen Monaten schwer gehabt“, so Subai. Jetzt, da man aus dem Krisental klettere, wolle man sich bei den Menschen in der Region und der Stadt Elmshorn für die erhaltene Unterstützung bedanken und etwas zurückgeben. Das tat Döllinghareico in den vergangenen Wochen und spendierte Kindern und Bedürftigen Grillfeste.

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