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Klein Nordende : Differenzen um Baugebiet beigelegt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

B-Plan 33: Nach der Augustsitzung des Bauausschusses gab es noch Knatsch - doch nun gab es eine Einigung: Die Häuser dürfen nicht größer als geplant gebaut werden.

Während der Bauausschuss-Sitzung im August war es in Klein Nordende noch zu heftigen Diskussionen um den B-Plan 33 gekommen. Nun wurde eine Lösung gefunden, mit der die Politiker einverstanden waren.

Es geht es um das Areal westlich der Straße „Auenland“ und südlich der Bebauung der Straße „Voßbarg“. Damals entzündete sich der Streit um bauliche Details an einigen Mehrfamilienhäusern. So sollte unter anderem der Anteil der versiegelten Fläche auf den Grundstücken erhöht werden, um zu gewährleisten, dass die Autos der Bewohner dort geparkt werden können und nicht auf der Straße stehen müssen. Einige Bauausschussmitglieder befürchteten, dass die Bauherren die Änderungen nutzen könnten, um die Häuser größer als geplant zu errichten. Nun einigten sich die Bauausschuss-Mitglieder auf Formulierungen, die genau dies von vornherein ausschließen sollen. So dürfen unter anderem für die zusätzlich zu versiegelnde Fläche nur wasserdurchlässige Materialien verwendet werden.

Damit scheint dieses Thema vom Tisch zu sein. Dafür droht die Außenbereichssatzung für das Gebiet westlich und östlich der Straße „Sandweg“ sowie nördlich und südlich der Straße „Am Brahm“ zum Zankapfel zu werden.

Gerade erst habe hierzu ein Gespräch mit dem Kreisplanungsamt stattgefunden, erklärte Landschaftsarchitektin Birgit Möller. Dabei seien mehrere Probleme angesprochen worden. Zum einen habe der Kreis bemängelt, dass es sich bei den Planungen um drei voneinander getrennte Bereiche handele, wovon nicht alle in eine Außenbereichssatzung gehörten. Vor allem aber habe der Kreis Anstoß an einem Grundstück genommen, das eine Erweiterung des Außenbereichs bedeuten würde. Die Frage sei nun, ob dieses Grundstück aus der Planung genommen werden solle oder nicht. Ob später einmal eine Baugenehmigung für das Grundstück erteilt werde, „steht sehr in Frage“, so Möller. Der Ausschuss will vor einer Entscheidung erst einmal die Stellungnahme des Kreises abwarten.

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