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Elmshorn : Dieser Schandfleck ist bald Geschichte

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Im Hochhaus in der Konrad-Struve-Straße sollen nach Sanierung 42 Ein-Zimmer-Wohnungen entstehen.

Man musste kein Baufachmann sein, um zu erkennen, dass das Hochhaus in der Konrad-Struve-Straße 41 marode war. Jetzt wird es wieder herausgeputzt. Obwohl dass nicht zu sehen ist. Denn das Gebäude ist mit Planen verhängt. Es sieht ein wenig so aus, als wären der Verpackungskünstler Christo und seine 2009 verstorbene Frau Jeanne-Claude am Werk gewesen. Waren sie aber nicht.

Das Gebäude wurde von Handwerkern verhängt, die im Auftrag der Colonia-Real-Estate (CRE) das alte Hochhaus wieder auf Vordermann bringen. Rund 2,3 Millionen Euro lässt sich das Unternehmen die Sanierung kosten.

Und die Arbeiten gehen gut voran. Mittlerweile ist das Haus vollständig entkernt. Es wurden bereits neue Fenster eingebaut. Und es gibt auch einen neuen Fahrstuhl. Die neue Heizungsanlage ist ebenfalls bereits in Betrieb. Mehr noch: „Die Installation der Sanitär- und Heizungsanlagen ist nahezu abgeschlossen“, so Natalie Nendel von der TAG Imobilien AG. Derzeit sind die Handwerker mit Fliesenarbeiten in den Bädern sowie Malerarbeiten beschäftigt. Anschließend werden die Fassaden- und Balkonarbeiten in Angriff genommen.

Wann die Sanierung abgeschlossen ist, darüber wollte Natalie Nendel mit Hinweis auf das frostige Wetter keine konkrete Aussage treffen. „Wir rechnen aber mit der Fertigstellung bis zum zweiten Quartal 2014“, sagte sie.

Entstehen sollen 42 Einzimmer-Wohnungen mit einer Größe zwischen 31 und 37 Quadratmetern. Alle werden einen Balkon haben. Die Kaltmiete soll etwa 8,50 Euro pro Quadratmeter betragen. Leichte Veränderungen seien noch möglich, so Nendel.

Erste Interessenten wurden bereits in einen Verteiler aufgenommen. Sobald die Sanierung abgeschlossen ist, sollen Besichtigungstermine vereinbart werden (Email-Adresse: Konrad-Struve-Strasse41@tag-ag.com).

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erstellt am 30.Jan.2014 | 16:00 Uhr

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