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Elmshorner Nachrichten

20. August 2017 | 23:42 Uhr

Elmshorn : Diese Spende hilft im Alltag

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

8750 Euro für die Elmshorner Tafel vom Christus Zentrum Arche. Lebensmittelausgaben immer stärker nachgefragt.

Elmshorn | Sie können sehr stolz auf die enorm hohe Summe an Spendeneinnahmen sein: Das Team des Christus Zentrum Arche kann nach Abzug aller Kosten für die Musicalproduktion „Die Pilgerreise“ 8750 Euro für die Elmshorner Tafel zur Verfügung stellen. Rund 1400 Zuschauer sahen „Die Pilgerreise“ an vier Aufführungsabenden. Regie führte Angela Mumssen, Hanjo Gäbler war zuständig für Lieder und musikalische Begleitung.

„Wir sind sehr dankbar und freuen uns riesig“, so Pastor Hans-Peter Mumssen, denn in Zeiten, wo auch in Elmshorn arme Menschen aus der Region, Migranten und Kriegsflüchtlinge die Mittagessen- und Lebensmittelausgaben immer stärker nachfragen, ist jeder gespendete Euro wichtig. „Nicht der Hunger ist das eigentliche Problem mit dem die Arche konfrontiert wird, sondern die Vereinsamung der Menschen, die ohne eine Anlaufstation wie die Arche zu haben, in Depressionen oder Alkoholismus abrutschen könnten.“

Das Helferteam, bestehend aus 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern und acht Ein-Euro-Jobbern sorgt dafür, dass täglich etwa 80 Mahlzeiten für einen Euro pro Essen ausgegeben werden können. Des Weiteren wird von ihnen eine Lebensmittelausgabe von überschüssigen Lebensmitteln personell besetzt, zu der täglich weitere 80 Personen kommen, um sich und ihre Familien mit Nahrungsmitteln zu versorgen. So nehmen täglich mehr als 160 Personen die Dienste der Elmshorner Tafel wahr.

„Unsere Kirchengemeinde ist der Garant dafür, dass die Tafel funktioniert“, so Mumssen. So freut sich das CZA-Team über die Spende, in der auch Eintrittsgelder und der Verkauf von Glühwein, Punsch, Weihnachtsmarktverkauf und Grillwürstchen von Dölling Hareico mit 7000 Euro eingerechnet ist. Hinzukommen noch Großspenden der Sparkasse Elmshorn und des Lions Club Elmshorn in Höhe von 1750 Euro. Es ist geplant, das Geld für den Bereich Küche auszugeben. Verschärfte Hygienevorschriften, steigende Energiepreise und der Verschleiß von Geräten und Möbeln fordern Investitionen. „Wir finanzieren uns ausschließlich aus Spenden“, sagen Küchenchefin Claudia Redmann und Dörte Lippold, zuständig für Buchhaltung.

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erstellt am 28.Nov.2014 | 16:00 Uhr

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