Die Vermessung von Elmshorn

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Das Industriemuseum zeigt ab dem 29. August eine neue Sonderausstellung

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07. August 2018, 17:14 Uhr

Elmshorn ist eine Stadt im Wandel – das zeigt nicht nur der Blick in die Zukunft auf das Großprojekt Stadtumbau, sondern auch der in die Vergangenheit. Diesem Thema widmet sich das Industriemuseum in einer neuen Sonderausstellung zum Thema „Stadtplan und Katasterkarte – Die Vermessung der Stadt“.

Seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert hat sich die Krückaustadt stetig verändert. Das hing unter anderem mit der Eröffnung der Christian VIII.-Ostsee-Bahn von Altona nach Kiel im Jahr 1844 zusammen, die für einen kräftigen Aufschwung sorgte. 1845 folgte ein erster Abschnitt der Marschbahn von Elmshorn nach Glückstadt, 1895 der Bau der Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer Eisenbahn. Lange Zeit orientierte sich die Stadtentwicklung entlang der Eisenbahnlinien. Es entstanden neue Häuser und Straßenzüge. Aber auch Eingemeindungen veränderten das Stadtbild. Im 19. Jahrhundert wuchs Elmshorn um die Flächen von Vormstegen, Kostersande, Wisch und Köhnholz. 1938 wurden unter anderem Langelohe, Hainholz, Klein Offenseth und Raa-Besenbek dem Elmshorner Stadtgebiet zugeschlagen.

Das Industriemuseum zeigt in der neuen Sonderausstellung die Entwicklung der letzten 150 Jahre anhand historischer Pläne und Karten Elmshorns. Die historischen Stadt- und Vermessungspläne hat das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein in Elmshorn dem Museum zur Verfügung gestellt. Zusätzlich sind erstmals historische Vermessungsgeräte zu sehen, die das ehemalige Katasteramt Elmshorn dem Museum 2005 zur Verfügung stellte.

Die Sonderausstellung „Stadtplan und Katasterkarte“ in Kooperation mit dem Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein ist vom 29. August bis zum 13. Januar im Industriemuseum, Catharinenstraße 1, zu sehen. Eröffnung ist am Mittwoch, 29. August, ab 19 Uhr. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei.

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