Kampagne läuft langsam an : Die Stadt verschenkt Supernormal-Flaggen an Unternehmen

Nicht nur die Stadt, sondern auch die Elmshorner Sparkasse zeigt Flagge. Die Vorstände Matthias Bungert und Thorsten Stockfleth (v. r.) hissten gemeinsam mit Barbara Moss (Rathaus), Bürgermeister Volker Hatje und Olaf Seiler (Sparkasse ) die Supernormal-Flagge.
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Nicht nur die Stadt, sondern auch die Elmshorner Sparkasse zeigt Flagge. Die Vorstände Matthias Bungert und Thorsten Stockfleth (v. r.) hissten gemeinsam mit Barbara Moss (Rathaus), Bürgermeister Volker Hatje und Olaf Seiler (Sparkasse ) die Supernormal-Flagge.

Die Stadtmarke – so ganz langsam läuft die Kampagne an. Für das von der Stadt zur Verfügung gestellte Starterpaket gibt es laut Moss bisher 30 Anfragen.

shz.de von
14. Juli 2017, 12:00 Uhr

Elmshorn | Sie flattern im Wind. Am Rathaus. An der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule – und seit gestern Morgen auch in der Hauptfiliale der Elmshorner Sparkasse. Elmshorn supernormal: Die Stadt spendiert nicht nur für ihre eigenen Liegenschaften die 1,50 Meter breiten und vier Meter hohen Flaggen, sondern auch für Unternehmen, Vereine und Verbände – kostenlos. „Wir leihen die Flaggen bei Bedarf auch aus, zum Beispiel für Feste und Veranstaltungen“, betont Barbara Moss, im Elmshorner Rathaus zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit.

Als erstes Unternehmen hat gestern die Elmshorner Sparkasse „supernormal“ gehisst. „Wir haben den Markenprozess eng begleitet. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir auch Motor für die Marke sind“, betonten die Vorstandsmitglieder Matthias Bungert und Thorsten Stockfleth. Das Elmshorner Geldinstitut hatte sich als erstes um eine Flagge beworben.

Die Stadtmarke – so ganz langsam läuft die Kampagne an. Für das von der Stadt zur Verfügung gestellte Starterpaket gibt es laut Moss bisher 30 Anfragen. Erst vor wenigen Tagen war das „Elmshörnchen“ in der Bäckerei Rohwer vorgestellt worden.

Innerhalb der Stadtverwaltung wird das neue Design der Stadtmarke laut Bürgermeister Volker Hatje nicht nur auf städtischen Briefbögen und Visitenkarten, sondern unter anderem auch im Internet, auf Flyern, Broschüren und auf Dienstwagen zu finden sein. „Durch die Flaggen wird die Marke jetzt auch optisch im Stadtbild sichtbar“, betont der Verwaltungschef. „Es ist schön, wenn sich die Elmshorner mit dieser Marke identifizieren und sie auch selbstbewusst präsentieren“, sagt Hatje.

Zehn Flaggen stehen zunächst für die Unternehmen und Vereine zur Verfügung. Sollte das nicht ausreichen, sollen neue bestellt werden. Und es geht weiter. „Es gibt noch viele Ideen, die umgesetzt werden können“, sagt der Bürgermeister. Elmshorn supernormal: Dieser Slogan war von Anfang umstritten – vor allem auch was die Kosten von mehr als 65.000 Euro anbelangt. Doch die Aufregung hat sich ein bisschen gelegt. Der Slogan erobert langsam die Stadt Elmshorn.

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