Elmshorn : Die Stadt greift bei Falschparkern durch

Vor allem an Markttagen häufen sich die Falschparker auf dem Betriebsgelände der Post.
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Vor allem an Markttagen häufen sich die Falschparker auf dem Betriebsgelände der Post.

Falsch abgestellte Fahrzeuge vor den Ladezonen behindern immer wieder die Auslieferung der Post. Die Stadt will jetzt die Kennzeichnung verstärken.

shz.de von
29. Juni 2016, 12:30 Uhr

Elmshorn | Immer wieder behindern Falschparker den Betrieb der Post in der Innenstadt. Insbesondere an den beliebten Markttagen werden „mal eben“ Fahrzeuge auf dem Betriebshof der Post abgestellt. Vielen Autofahrern ist offensichtlich nicht bewusst, dass es sich um ein Betriebsgelände der Post handelt. Sehr häufig werden aber auch die Halte- und Parkverbotsschilder ignoriert. Jetzt will die Stadt deutlicher werden und die Kennzeichnung der Fläche als Betriebsgelände verstärken. Große Verkehrszeichen „Einfahrt verboten“ und „nur für Bedienstete“ markieren dann an den Einfahrten das Betriebsgelände. Wer dennoch unberechtigt hineinfährt, muss damit rechnen, kostenpflichtig abgeschleppt zu werden. Der schnelle Einkauf auf dem Markt kann dann unerwartet teuer werden, wenn das Fahrzeug dann beim Abschleppdienst steht.

Bislang behindern Falschparker regelmäßig den Zugang zu den Laderampen und den Lagerschuppen. Für die Bediensteten der Post ist dies besonders schlimm. Wenn Laderampen und Zufahrten blockiert sind, können sie die Post nur mit Verzögerungen an die Kunden ausliefern.

Die Stadt weist darum auf die Kurzzeitparkplätze am Eingang zur Post in der Berliner Straße hin. Zudem werden gegenüber auf dem Gelände des ehemaligen Sky-Marktes sowie auf dem Südufer rund 230 Plätze zum täglichen kostenfreien Parken vorgehalten. Weitere (kostenpflichtige) Kurzzeitparkplätze werden am Nordufer, auf dem Parkplatz Wedenkamp / Ecke Flamweg, im Parkhaus Wedenkamp sowie auf dem Parkplatz Wedenkamp angeboten. Die Stadt verweist zudem auf den im April eingeführten Service „Parken mit Gewinn“ des Stadtmarketings und der innerstädtischen Händler. Das Programm sieht vor, dass Kunden sich die Parkgebühren beim Einkauf in der Innenstadt zurückerstatten lassen.

Der gesperrte Gehweg am Gelände der Post.
Foto: Lottmann
Der gesperrte Gehweg am Gelände der Post.
 

Während fehlende Parkplätze die Autofahrer betriffen, werden im Bereich des Postgeländes auch die Rad- und Fußgänger durch ein Verkehrsproblem beeinträchtigt. Bei einer Garagenfassade auf dem Postgelände zur Schauenburger Straße wurden Mängel festgestellt. Laut Amt für Stadtentwicklung sei die Standsicherheit der Fassade nicht mehr gegeben. Der betroffene Gehwegbereich wurde aus Sicherheitsgründen abgesperrt.

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